Bamberg
2. Damen-Basketball-Liga

Trotz Mara Münders Ausfall will die DJK im Derby in Würzburg punkten

Zwei Tage nach der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel hat die DJK Brose Bamberg am Montag die nächste schlechte Nachricht hinnehmen müssen. Die Befür...
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Zwei Tage nach der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel hat die DJK Brose Bamberg am Montag die nächste
schlechte Nachricht hinnehmen müssen. Die Befürchtungen hinsichtlich der im Heimspiel gegen Bad Homburg erlittenen Verletzung von Mara Münder bestätigten sich: Die 25-jährige Flügelspielerin wird ihrer Mannschaft aufgrund einer Bänderverletzung etwa fünf Wochen fehlen.
Mit welchem Aufgebot die Bambergerinnen zum Frankenderby bei den BVUK. Sharks Würzburg am Sonntag um 15.30 Uhr antreten, wird sich eher kurzfristig entscheiden. Aussicht auf Besserung versprach die Mittwochseinheit. Julia Förner und Franziska Hager standen nach Erkältung bzw. Rückenproblemen wieder in der Halle, Magdalena Landwehr konnte im Gegensatz zum Montag wieder voll mittrainieren, und auch Ramona Hesselbarths Knie hielt zwei Wochen nach der gegen München erlittenen Impressionsfraktur am Schienbeinkopf der Belastung stand. "Es tat extrem weh, die letzten 14 Tage bei den Trainings und Spielen nur zuschauen zu können, umso glücklicher bin ich, wieder dabei zu sein. Das Knie fühlt sich stabil an", freut sich die 19-Jährige.
Nach der Zwangspause für sie soll dann auch die Negativserie für die Mannschaft enden. "Ich denke, wir haben trotz der zwei Niederlagen in Freiburg und zu Hause gegen Bad Homburg als Team Schritte nach vorne gemacht. Das muss unser Ansatz für Sonntag sein, das Positive aus den letzten Spielen mitzunehmen. Wir wissen, dass Würzburg eine sehr aggressive Defense spielt. Wenn wir aber kühlen Kopf bewahren und mit mindestens der gleichen Intensität zu Werke gehen, ist der ersehnte erste Sieg möglich", meint Hesselbarth, die persönlich gute Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen der beiden fränkischen Zweitliga-Vertreter hat. Beim klaren Erfolg im zweiten Play-off-Halbfinale der Vorsaison war sie eine von fünf Bambergerinnen mit zweistelliger Punktausbeute.
Die Vorzeichen vor dem Derby am Sonntag in der Feggrube sind jedoch andere. Die DJK-Damen sind eines von drei noch sieglosen Teams und zieren, weil sie ein Spiel mehr als Speyer und die Rhein-Main Baskets absolviert haben, derzeit das Tabellenende. Die Sharks aus Würzburg sind dagegen, auch wenn jüngst beim 47:60 gegen Keltern II wenig zusammenlief, mit zwei Siegen und einer Niederlage ordentlich aus den Startlöchern gekommen.
Die Ausrichtung, auf junge deutsche Spielerinnen zu setzen, hat sich am DBB-Stützpunkt freilich nicht geändert, das Gesicht der Mannschaft von Trainerin Janet Fowler-Michel an der ein oder anderen Stelle hingegen schon. Die 1,80 m große kanadische Allrounderin Jenna Bugiardini und die aus Chemnitz gekommene U20-Nationalspielerin Fine Böhmke sind neu im Team, dazu kehrte Raphaela Jochimczyk aus Marktheidenfeld zurück.


Ballverluste vermeiden

"Würzburg ist jung, spielt mit sehr viel Energie und verteidigt extrem druckvoll über das ganze Feld, um Ballverluste des Gegners zu erzwingen und zu einfachen Punkten zu kommen. Damit müssen wir zurechtkommen. Wir wissen aus den letzten Spielen, dass wir besser auf den Ball aufpassen müssen. Erst recht unter Druck", sieht DJK-Cheftrainerin Jessica Miller ihre Schützlinge gewarnt. red
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