Haßfurt

Trotz eines 4:3-Sieges überzeugt der ESC Haßfurt nur im ersten Drittel

Einerseits ist der ESC Haßfurt sicher auf dem richtigen Weg, andererseits gibt es schon noch viel Arbeit für Trainer Martin Reichert bis zum Landesliga-Sais...
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Wo ist die Scheibe? Haßfurts David Franek (rechts) und der Lauterbacher Michal Ziska stochern danach.  Foto: Ralf Naumann
Wo ist die Scheibe? Haßfurts David Franek (rechts) und der Lauterbacher Michal Ziska stochern danach. Foto: Ralf Naumann
Einerseits ist der ESC Haßfurt sicher auf dem richtigen Weg, andererseits gibt es schon noch viel Arbeit für Trainer Martin Reichert bis zum Landesliga-Saisonbeginn am 8. Oktober. Zwar gewannen "seine" Haßfurter "Hawks" ihr drittes Vorbereitungsspiel gegen die "Luchse" aus Lauterbach mit 4:3 (4:0, 0:2, 0:1). Doch diese vier Treffer erzielten sie allesamt im ersten Abschnitt, als die Hessen noch ohne Torerfolg blieben. Das änderte sich dann jedoch in den verbleibenden zwei Dritteln.
Dementsprechend war der ESC-Trainer insgesamt "nicht einverstanden. Wir haben 40 Minuten kein Tor geschossen. Da kann ich trotz des Sieges nicht wirklich zufrieden sein", sagte der Sylbacher nach der Schlusssirene. Wie schon beim knappen Heimerfolg gegen Eppelheim einige Tage zuvor gingen die mit 19 Feldspielern angetretenen "Hawks" nach zwei Treffern von Georg Lang in dessen erstem Spiel (13., 18.), Alexander Stahl (14.) und Jakub Sramek (16.), komfortabel gegen die nur mit elf Feldspielern angetretenen Gäste in Führung. Doch wieder galt: Wer von den Zuschauern dachte, es gibt auch danach ein Schützenfest, wurde enttäuscht.


Der Druck der Gäste wächst

Schon während der ersten 20 Minuten verhinderte der gut aufgelegte Torwart Martin Hildenbrand den einen oder anderen Gegentreffer. Doch dem immer mehr zunehmenden Druck der Gäste hatten vor allem seine Vorderleute nach dem ersten Seitenwechsel immer weniger entgegenzusetzen. Nachdem Carsten Hohmann binnen 26 Sekunden durch einen Doppelschlag auf 4:2 verkürzt hatte (jeweils 27.), übernahmen die "Luchse" sogar das Kommando und drängten auf weitere Tore.
Ein weiterer Erfolg blieb zunächst jedoch trotz zahlreicher Möglichkeiten aus. Erst kurz vor dem Ende markierte Thomas Lichnovsky den Anschluss (59.) zum 4:3. Die anschließende Herausnahme von Torwart Sebastian Grunewald für einen weiteren Feldspieler brachte jedoch nicht mehr den von den Lauterbachern erhofften Ausgleich.
"Im ersten Drittel haben wir wirklich gut gespielt, haben dann aber wieder aufgehört. Es war zunächst schwer, wieder zurückzukommen", sagte Martin Reichert. Seine Mannschaft hätte einfach "noch ein, zwei Tore machen müssen. Die Chancen dafür waren da."
Allerdings wollte er absichtlich nicht von vier auf drei Sturmreihen umstellen, sondern allen Akteuren - so wie er es beim Fanstammtisch angekündigt hat - möglichst viel Eiszeit geben.
ESC Haßfurt: Mart. Hildenbrand, Schwab - Stahl, Max Hildenbrand, Marc. Hildenbrand, Marx, Hacker - Kurz, Kinereisch, Krepelka, Franek, Hümmer, Dietrich, Breyer, Vollert, Sramek, Seibel, Schad, Krein, Kratschmer / SR: Bösel, Voigt / Zuschauer: 140 / Tore für Haßfurt: Lang (2), Sramek, Stahl / Strafzeiten: Haßfurt 20 plus 10 Disziplinarstrafe für Krepelka / Eppelheim 16

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