Bamberg

Trost für trauernde Kinder

"Es ist eine Arbeit, die viel Sinn gibt - für die Kinder, aber auch für uns. Trauer darf nicht länger ein Tabuthema sein, sie gehört zum Leben", findet Simo...
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"Es ist eine Arbeit, die viel Sinn gibt - für die Kinder, aber auch für uns. Trauer darf nicht länger ein Tabuthema sein, sie gehört zum Leben", findet Simone Goppert aus Coburg, die sich seit dem vergangenen Jahr bei "Lacrima", dem Zentrum für trauernde Kinder engagiert. Seit Dezember begleitet "Lacrima" auch in Oberfranken Kinder, die einen sehr nahestehenden Menschen verloren haben.
Ehrenamtliche Trauerbegleiter wie Simone Goppert betreuen die Kinder in ihrer Trauerarbeit und bieten Hilfe in den verschiedenen Trauermomenten: Die Mädchen und Jungen bekommen bei "Lacrima" die Möglichkeit, sich zu finden und sie selbst zu sein. Parallel werden auch die hinterbliebenen Elternteile von den ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Aktuell finden die Gruppenstunden alle 14 Tage in Reckendorf im Landkreis Bamberg statt.
Am 13. Oktober startet die zweite Ausbildungsreihe zum Trauerbegleiter. Der neue Kurs findet an vier Wochenenden in der Geschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bamberg, Gutenbergstraße 2a statt. Wer sich für die Ausbildung zum Trauerbegleiter interessiert oder "Lacrima" durch Spenden unterstützen möchte, kann sich unter Telefon 0951/20879874 oder per E-Mail an oberfranken@johanniter.de an Vera Swaris, Leiterin von "Lacrima", wenden. Näheres unter www.johanniter.de/oberfranken/lacrima. red


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