Altenkunstadt
altenkunstadt.inFranken.de  Die katholische Kirchengemeinde Altenkunstadt feierte das Maria-Trost-Fest.

Trösterin aller Betrübten gibt Vorbild

Mit gut besuchten Gottesdiensten, einer Kirchenparade der Ortsvereine und einer feierlichen Prozession beging die katholische Kirchengemeinde Altenkunstadt das Maria-Trost-Fest, eines der bedeutendste...
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Die große Kirchenparade der Altenkunstadter Vereine und eine feierliche Prozession durch die Ortsstraßen zählten zu den Höhepunkten des Maria-Trost-Festes der katholischen Kirchengemeinde am Wochenende. Franziskaner-Pater Kosma Rejmer trug das Allerheiligste.  Foto: Bernd Kleinert
Die große Kirchenparade der Altenkunstadter Vereine und eine feierliche Prozession durch die Ortsstraßen zählten zu den Höhepunkten des Maria-Trost-Festes der katholischen Kirchengemeinde am Wochenende. Franziskaner-Pater Kosma Rejmer trug das Allerheiligste. Foto: Bernd Kleinert

Mit gut besuchten Gottesdiensten, einer Kirchenparade der Ortsvereine und einer feierlichen Prozession beging die katholische Kirchengemeinde Altenkunstadt das Maria-Trost-Fest, eines der bedeutendsten Ereignisse im Veranstaltungskalender der geschichtsträchtigen Urpfarrei.

Die Geschichte des Fests reicht zurück in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, als in Altenkunstadt die Maria-Trost-Bruderschaft ins Leben gerufen wurde. Die Mitglieder dieser frommen Gemeinschaft verehrten die Muttergottes besonders als Trösterin der Betrübten und stellten sich unter ihren Schutz.

Mit einem Abendgottesdienst begannen die Feierlichkeiten am Samstag. Zur Kirchenparade am Sonntag zogen Vertreter der politischen Gemeinde, Mitglieder der kirchlichen Gremien und zahlreiche Vereinsabordnungen in Begleitung der Altenkunstadter Musikanten vom Marktplatz zur Pfarrkirche Mariä Geburt. Es war ein imposantes Bild, als sich die Fahnenträger der Ortsvereine um den Hochaltar scharten. "Gott schenkt Menschen, die an ihn glauben, Trost und Zuversicht. Trost weiterzugeben, ist mit das Schönste, was es für einen Menschen geben kann", stellte Franziskaner-Pater Kosma Rejmer in seiner Predigt fest. Mit ein paar belanglosen Floskeln sei es dabei aber nicht getan: "Wer Trost spenden will, muss sich in den Menschen, der Hilfe und Zuwendung braucht, hineinfühlen. Er muss ein offenes Ohr und ein offenes Herz haben und sich für den Betreffenden Zeit nehmen." Maria als Trösterin der Betrübten könne hier als Vorbild dienen. "Unsere Welt wartet auf Trost, auf Menschen, die sich den Herausforderungen stellen", fasste Pater Kosma zusammen.

Musikalisch ausgestaltet wurde der Festgottesdienst von Niklas Stadelmann aus Theisau an der Orgel. Begleitet von den Altenkunstadter Musikanten zogen im Anschluss mehrere hundert Christen singend und betend durch die mit Fahnen geschmückten Straßen des oberen Ortsbereichs.

Bei einem kleinen Pfarrfest sorgte dann der katholische Männerverein Casino für fränkische Gemütlichkeit. Nach der seelischen und geistigen Erbauung taten zahlreiche Besucher nun etwas für ihr leibliches Wohl. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen. bkl

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