Teuschnitz

Trockenheit bestimmt Ernte

Nach 30 Jahren richtete die Stadt Teuschnitz das Kreiserntedankfest am Wochenende wieder aus.
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Die beeindruckende Erntekrone. Fotos: Paul Hader
Die beeindruckende Erntekrone. Fotos: Paul Hader

Das Kreiserntedankfest hat für Landwirte bis heute eine hohe Bedeutung, gerade in diesem von großer Trockenheit geprägten Jahr.

Schon alleine die große Kirchenparade mit den Ehrengästen, Staatsminister Thorsten Glauber, Landrat Klaus Löffler, dem Kreisobmann Erwin Schwarz, der Kreisbäuerin Rosa Zehnter, Bürgermeisterin Gabriele Weber, den Stadträten, weitere Bürgermeisterkollegen, weiteren auswärtigen Ehrengäste, heimischen Vereinen und der Stadtkapelle Teuschnitz unterstrich den hohen Stellenwert dieses Tages.

Ein besonderer Blickfang war die Erntedankkrone, die von Kerstin Bauer hergestellt und von einigen Jugendlichen getragen wurde.

Dekan Detlef Pötzl freute sich besonders über die vielen Kinder und Jugendlichen. Eine besondere Note erhielt der Gottesdienst durch Beiträge der Kindergartenkinder. In der Turnhalle freute sich der Obmann des Teuschnitzer BBV, Eduard Daum, dass nach 30 Jahren wieder das Fest in Teuschnitz ausgerichtet wurde. Er dankte allen, die bei diesen Fest die Vorbereitungen mit getroffen haben.

Rück- und Ausblick

Kreisobmann Erwin Schwarz hielt einen Rückblick. Die Trockenheit sei für jeden spürbar und werde sich noch in den nächsten Jahren bemerkbar machen. "Wir bedanken uns für das, was auf den Feldern gewachsen ist und was wir ernten konnten", so Schwarz.

Staatsminister Glauber griff das Thema Streuobstwiesen auf. Landrat Klaus Löffler übermittelte die Grüße des Landkreises Kronach. Er dankte dem Staatsminister Glauber, der die Interessen unserer Region in München vertritt. Er ging auch auf die Worte von Dekan Pötzl ein, der in seiner Predigt sagte: "Die Heimat ist da und wir müssen sie gestalten. Heimat ist der Ort, an dem das Blühen Bedeutung bekommt." Deshalb sei es wichtig, dass wir all die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, gemeinsam angehen. Er dankte auch den Landwirten für ihre Einsätze, für die Mitarbeit im Landschaftspflegeverband und vor allem im Naturwald Frankenwald. Er ging auf die Worte von Erich Kästner ein, der einmal formuliert hatte: "Auch auf Steinen , die mir in den Weg gelegt worden sind, kann man etwas ganz Großes bauen." Die Zukunft unserer Heimat liege in unseren Händen, so Löffler. Seine Dankesworte richtete er auch an Bürgermeisterin Weber für die tolle Ausrichtung in der Arnikastadt. Gabi Weber übermittelte die Grüße der Stadt Teuschnitz. Sie dankte den Landwirten für Ihre Arbeiten und wünschte ihnen die Wertschätzung, die sie verdienten. ph

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