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Mosenberg
Landschaftspflege

Trittstein für Fauna und Flora

Eine bedeutsame Übergabe der Landschaftspflegeflächen an die Teilnehmergesellschaft (TG) der Flurbereinigung und die Stadt Weismain fand im Rahmen der Flurbereinigung jetzt in Mosenberg (Weismain) sta...
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Bei der Übergabe der Flächen (von links): Bürgermeister Udo Dauer, Jakob Berthold und Sebastian Tempel (beide TG), Thomas Fischer, die Landschaftsplanerin Barbara Lauterbach, Ingrid Saal (AfL), Werner Zeis (Stadt Weismain) und Oskar Deglmann Foto: Roland Dietz
Bei der Übergabe der Flächen (von links): Bürgermeister Udo Dauer, Jakob Berthold und Sebastian Tempel (beide TG), Thomas Fischer, die Landschaftsplanerin Barbara Lauterbach, Ingrid Saal (AfL), Werner Zeis (Stadt Weismain) und Oskar Deglmann Foto: Roland Dietz

Eine bedeutsame Übergabe der Landschaftspflegeflächen an die Teilnehmergesellschaft (TG) der Flurbereinigung und die Stadt Weismain fand im Rahmen der Flurbereinigung jetzt in Mosenberg (Weismain) statt. Die Stadt hat die offizielle Pflegepflicht dieser Flächen an die TG für den symbolischen Betrag von einem Euro weitergegeben.

Die TG Frankenberg-Mosenberg hatte für die Baumaßnahmen (meist Wegebau und Heckenversetzungen) 21 Ausgleichsflächen auszuweisen. Diese Flächen wurden in Absprache mit der Naturschutzbehörde am Landratsamt ausgesucht und hergerichtet. Dazu wurden die Flächen mit Obstbäumen oder Hecken bepflanzt. Ein Großteil der vormals intensiv genutzten Ackerflächen, die jetzt als Landschaftspflegefläche ausgewiesen wurden, hat die TG mittels Heumulchansaat in artenreiche extensive Wiesen umgewandelt. Die Pflege erfolgt durch die Landwirte vor Ort.

Als TG-Vorsitzender wies Oskar Deglmann darauf hin, dass die insgesamt etwa vier Hecktar Landschaftspflegeflächen ein wichtiger Trittstein für die in der Fränkischen Schweiz typische Fauna und Flora sein sollen. Das Projekt wurde mit 90 Prozent bezuschusst, der Rest ist Eigenleistung der Landwirte.

Thomas Fischer von der Naturschutzbehörde machte darauf aufmerksam, dass auch die Nachpflanzung von Bäumen, Obstschnitt, die Vermeidung von Kunstdüngern und das Gießen in Trockenzeiten zum Projekt gehören. Zufrieden mit der Entwicklung zeigte sich Bürgermeister Udo Dauer. Er bezeichnete es als Segen, dass die Pflege der Natur so gewährleistet ist.

Auf Initiative von Hans Knorr wurde der Brunnen zwischen Franken und Mosenberg wieder neu aufgebaut. Vor dem Bau der Wasserleitung im Jahr 1895 wurde von dort das Wasser mit Butten nach Mosenberg getragen. Dieser sogenannte Bärenbrunnen wird noch immer von einer vorbeilaufenden Wasserader gespeist.

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