Sulzthal
Kirche

Treue Retzbach-Wallfahrer ausgezeichnet

Die alljährliche Wallfahrt der Sulzthaler Pfarrgemeinde zu "Maria im grünen Tal" in Retzbach war ein toller Erfolg. Mit einer Rekordbeteiligung von 102 Pilgern machten sich die Sulzthaler am ersten Se...
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Auf dem Bild sind von links: Heinz Metz, Christa Keller, Erhard Tremer und Wallfahrtsführer Gerhard Halbig.  Foto: Constanze Halbig
Auf dem Bild sind von links: Heinz Metz, Christa Keller, Erhard Tremer und Wallfahrtsführer Gerhard Halbig. Foto: Constanze Halbig

Die alljährliche Wallfahrt der Sulzthaler Pfarrgemeinde zu "Maria im grünen Tal" in Retzbach war ein toller Erfolg. Mit einer Rekordbeteiligung von 102 Pilgern machten sich die Sulzthaler am ersten Septemberwochenende auf den Weg nach Retzbach. Sehr erfreulich war, dass sich auch viele junge Teilnehmer unter den Fußwallfahrern befunden haben. Der Wettergott meinte es auch in diesem Jahr gut mit den Gläubigen. Bei herrlichem Sonnenschein ging es am Samstag gen Retzbach. Am Sonntag frischte zwar der Wind heftig auf, aber der Regen blieb sehr zur Freude der Pilger aus. Dies ist nicht verwunderlich, denn Vorbeterin und guter Geist der Wallfahrt, Christa Keller, bat mehrmals in den Gebeten um Gottes Beistand und gute Bedingungen. Die über 70-Jährige verlieh auch dieser Wallfahrt mit ihrer Fitness und guten Laune etwas Besonderes.

Der Einzug am Sonntagabend in der heimischen Kirche in Sulzthal war wieder emotional und entlohnte für die Strapazen der beiden Tage.

Zum Abschluss konnte Wallfahrtsführer Gerhard Halbig wieder vier Jungwallfahrer mit einem Holzkreuz für die erstmalige Teilnahme auszeichnen. Dies waren Nele Schmitt (9 Jahre), Marlon Tremer (7), Konrad Friederich (9) und Maximilian Friedrich (18).

Auch in diesem Jahr wurden wieder Teilnehmer aus Sulzthal für 25- bzw. 40-malige Teilnahme geehrt werden. Zum 25. Mal dabei war Heinz Metz. Der gebürtige Poppenröther trägt seit vielen Jahren den Lautsprecher. Für Erhard Tremer jährte sich die Teilnahme zum 40. Mal. Hervorzuheben ist, dass Erhard Tremer in all den Jahren das Marienbild vom ersten Schritt aus Sulzthal bis zum letzten Schritt in Retzbach und wieder zurück trägt. Er ist der erste Pilger, der den Zug der Gläubigen anführt und somit auch den Takt der Pilgerschar vorgibt. Für Tremer sind diese beiden Wallfahrtstage der Höhepunkt in jedem Jahr. Für ihn gilt das Motto nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt.

Lediglich ein einziges Mal musste er in 41 Jahren passen. Die Bundeswehr machte ihm in den siebziger Jahren diesen Strich durch die Rechnung. So verabschiedete sich Tremer auch am Sonntagabend mit den Worten " Ich werde auch im nächsten Jahr das Marienbild wieder nach Retzbach zur Maria im grünen Tal tragen". red



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