Bad Kissingen
badkissingen.inFranken.de  Klassentreffen der Realschüler des Abschlussjahrgangs 1987/88.

Treffen nach 30 Jahren

Sehr groß war die Wiedersehensfreude von fast 100 Absolventen der Staatlichen Realschule Bad Kissingen, die sich 30 Jahre nach ihrem erfolgreichen Abschluss in der Aula der Schule wieder trafen. Das g...
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Zum 30-Jahr-Klassentreffen kamen fast 100 ehemalige Realschüler.  Foto: Arthur Stollberger
Zum 30-Jahr-Klassentreffen kamen fast 100 ehemalige Realschüler. Foto: Arthur Stollberger

Sehr groß war die Wiedersehensfreude von fast 100 Absolventen der Staatlichen Realschule Bad Kissingen, die sich 30 Jahre nach ihrem erfolgreichen Abschluss in der Aula der Schule wieder trafen. Das gemeinsame Klassentreffen war vom Verein der Freunde der Staatlichen Realschule in mehreren Vorstandssitzungen vorbereitet worden. Ein Sektempfang in der Aula der Schule bildete den Auftakt des Treffens.

Ihre viel bewunderte Sonderstellung zeigte einmal mehr Ursel Albert, die ehemalige Sekretärin der Realschule. Sie besitzt ein außergewöhnliches Namensgedächtnis, und sie erinnert sich auch an so manche "Schlitzohrigkeit" der früheren Realschüler. Ursel wörtlich: "Früher hab ich manche von ihnen als Verrecker oder Hundsknochen bezeichnet. Jetzt kommen sie als berufliche Führungskräfte im Anzug und Krawatte daher." Es macht Ursel eine enorme Freude, diesen persönlichen Wandel beobachten zu können. Ihre Zuneigung wird von allen erwidert.

"Oh Kinder, wie die Zeit vergeht. 30 Jahre sind verweht", sagte zum Auftakt des 30-jährigen Treffens der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Menz, der auch eine Reihe früherer Lehrkräfte und Schulleiter willkommen hieß. Sein besonderer Gruß galt dem derzeitigen "Chef", Realschuldirektor Thorsten Stein, seinem Vorgänger Andreas Elsässer und dem ehemaligen Leiter der Realschule, Wolfgang Gerbracht, der auch Mitglied im Förderverein ist. Der Rundgang im Realschulgebäude weckte besondere Erinnerungen an die frühere Schulzeit. Eine umfangreiche, illustrierte Chronik mit zahllosen Zeitungsberichten und Fotos war ein besonders interessantes Highlight. Auch die vielfältigen Leistungen des 2004 gegründeten Fördervereins konnten sich sehen lassen. Einige Beispiele: Anschaffung von Fahrrädern, Verbesserung der Kletterwand, Ausgestaltung des Lichthofs, finanzielle Zuschüsse für den Jahresbericht, für die Schülerzeitung und für die Abschlussfeier.

Die Ehemaligen stellten viele Veränderungen beim Rundgang fest. So gibt es keine "festen Klassenzimmer" mehr, die Schüler gehen jetzt zu ihren Lehrkräften. Natürlich hatten sich die "Ehemaligen" viel zu erzählen. Dabei tauschten sie Erinnerungen an ihre Schulzeit aus. Nach der Besichtigung des Schulgebäudes am Valentin-Weidner-Platz, das zwischenzeitlich um ein Stockwerk "gewachsen" war, wurde das Klassentreffen im "Bayerischen Hof" fortgesetzt. Viele tauschten hier ihre beruflichen Erfahrungen oder Berichte über ihre Familien aus. Die Wiedersehensfreude und die Dankbarkeit gegenüber den Mitgliedern des Vereins der Freunde der Staatlichen Realschule waren auch hier bestimmend. "Supertoll, dass ihr das jedes Jahr organisiert", sagten drei ehemalige Schülerinnen. Manche Teilnehmer hatten Bilder oder Fotoalben dabei und schwärmten häufig von den Erlebnissen ihrer Abschlussfahrt, die sie nach Italien, Berlin oder gar nach London führte.

Arthur Stollberger, Klassenleiter der 10B und ehemaliger Englisch-, Geschichts- und Sozialkundelehrer, sprach mit einigen ehemaligen Schülern über die Bundespolizei, die diese als Beruf gewählt hatten. Auf die Frage, wer sie zu dieser Berufsentscheidung motiviert hatte, sagten Holger Hippler, Christian Vogel und Thomas Mohr unisono: "Wir wurden von Thomas Leiner vom SV Garitz wegen unserer Fitness angesprochen, und wir entschlossen uns, dem BGS (Bundesgrenzschutz) in Oerlenbach beizutreten." Diesen Entschluss hat niemand von ihnen bereut. ksta



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