Trebgast
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Trebgaster Siebener sind wieder komplett

Gleich zwei Termine hatten die Trebgaster Feldgeschworenen an diesem Tag zu absolvieren. Der erste Teil war gewissermaßen Pflicht: Der jährliche Grenzumgang stand an, bei dem sie, begleitet von intere...
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Bürgermeister Werner Diersch (links) vereidigte den neuen Feldgeschworenen Günther Teufel (rechts).  Foto: Dieter Hübner
Bürgermeister Werner Diersch (links) vereidigte den neuen Feldgeschworenen Günther Teufel (rechts). Foto: Dieter Hübner

Gleich zwei Termine hatten die Trebgaster Feldgeschworenen an diesem Tag zu absolvieren. Der erste Teil war gewissermaßen Pflicht: Der jährliche Grenzumgang stand an, bei dem sie, begleitet von interessierten Bürgern, regelmäßig die Gemeindegrenzen ablaufen. Orientierungshilfe geben ihnen dabei Flurkarten, auf denen alle Grenzsteine eingezeichnet sind. Die gilt es aufzufinden, freizulegen, zu reinigen und mit roter Farbe wieder sichtbar zu markieren. Freilich: Alle Steine sind mittlerweile nicht mehr auffindbar, denn der eine oder andere wird beim Pflügen von landwirtschaftlich genutzten Flächen schon mal "erwischt" und oft nicht mehr eingesetzt, wie es eigentlich sein sollte. Allerdings: Einmal rund um Trebgast, das funktioniert nicht an einem Tag, denn die Grenzen zu den Nachbargemeinden verlaufen nicht mal eben gerade und auf gut begehbaren Wegen oder Straßen. Deshalb wird die Begehung auf jeweils vier Etappen aufgeteilt. Fünf bis sechs Stunden sind sie an diesen Tagen immer unterwegs. Dieses Jahr war der Abschnitt "Westliches Ortsende von Hegnabrunn - Eichmühle - Michelsreuth" an der Reihe. Nach getaner Arbeit lädt der Bürgermeister, der auch mitgelaufen ist, zu einer Brotzeit ein. Da folgte dann die Kür: Günther Teufel wurde als neuer Kollege vereidigt. Damit sind "die Siebener" in Trebgast wieder komplett. Dieter Hübner

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