Schney

Trauer um eine engagierte Kommunalpolitikerin

.Am Donnerstag verstarb im Alter von 75 Jahren die allseits bekannte und beliebte Schneyerin Waltraud Heublein, die sich viele Jahre als CSU-Kommunalpolitikerin für ihren Ort sowie für die Stadt und d...
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Waltraud Heublein †
Waltraud Heublein †

.Am Donnerstag verstarb im Alter von 75 Jahren die allseits bekannte und beliebte Schneyerin Waltraud Heublein, die sich viele Jahre als CSU-Kommunalpolitikerin für ihren Ort sowie für die Stadt und den Landkreis Lichtenfels eingesetzt hat. Das Elternhaus von Waltraud Heublein stand in Lichtenfels am Knopsberg, seit Anfang der 1960er Jahre lebte sie mit ihrem Ehemann Max Heublein in Schney, der ein begeisterter Schütze war und sich über Jahrzehnte für die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft als Vorsitzender und Schützenmeister außergewöhnlich engagierte, aber schon 1992 im Alter von 56 Jahren verstarb.

Natürlich war Waltraud Heublein auch der Schützengesellschaft, der sie über 50 Jahre angehörte, sehr verbunden und setzte sich als Ausschussmitglied in vielen Angelegenheiten für den Verein ein, so dass sie zum Ehrenmitglied ernannt wurde. 2009 durfte sie sich sogar zur Schützenkönigin küren lassen. Da ihr Schney sehr am Herzen lag, war sie auch bei den meisten anderen Vereinen Mitglied, so ernannte sie die Freie Turnerschaft Schney ebenfalls zum Ehrenmitglied. Herausragend ist aber ihr kommunalpolitischer Einsatz gewesen. Für die CSU gehörte sie drei Perioden, also 18 Jahre lang, dem Lichtenfelser Stadtrat an und setzte sich auch in Ausschüssen für die Interessen der Bürger ein, mit denen sie auch bei vielen offiziellen und geselligen Veranstaltungen Kontakt pflegte. Besonders engagierte sie sich aber für die Frauen-Union. Über 30 Jahre setzte sie sich beim Ortsverband Lichtenfels, davon über neun Jahre als Vorsitzende für frauenspezifische Themen wie Gleichberechtigung im Alltag, im Beruf und in der Politik ein, so dass sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Aber auch auf Kreis- und Bezirksebene gehörte sie lange Zeit dem Vorstand an. Im Sinne gelebter Nächstenliebe gehörte sie auch zu den regelmäßigen Blutspendern, so dass sie vom BRK für über 50 Blutspenden geehrt wurde. Um ihre Mutter trauern die Tochter Susanne Werner und der Sohn Thomas Heublein. Viele Bürger werden Waltraud Heublein in guter Erinnerung behalten und in ihr Gebet einschließen.

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