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Bammersdorf

Trasse für Radweg bereits gerodet

Der Landkreis baut zwischen Bammersdorf und der alten Kreisstraße FO 1 einen Radweg.
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Der Kreisausschuss billigte den Lückenschluss zwischen Bammersdorf in Richtung Süden zu den überregionalen Radwegen. Foto: Josef Hofbauer
Der Kreisausschuss billigte den Lückenschluss zwischen Bammersdorf in Richtung Süden zu den überregionalen Radwegen. Foto: Josef Hofbauer
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Josef Hofbauer Die Bäume auf der künftigen Radwegeverbindnung zwischen Bammersdorf und der alten Kreisstraße FO 1 sind bereits gerodet. Die Mitglieder des Kreisbauausschusses haben auf ihrer jüngsten Sitzung dem Bau des 452 Meter langen Radweges zugestimmt.

Dieter Els, Leiter des Tiefbauamts, bezeichnete die Maßnahme als wichtigen Lückenschluss. Die Linienführung orientiere sich an der Fahrbahn der Kreisstraße und an den örtlichen Gegebenheiten, heißt es in den Unterlagen. Ferner, so Els, sei der Radweg von überörtlicher Bedeutung, denn er stelle den Anschluss an den Regnitz-Radweg sowohl in Richtung Bamberg als nach Forchheim und Erlangen sicher. Gleichzeitig verbinde er die "Radroute Oberfranken", die "Fürstbischöfliche Tour" und die "Brauereien- und Bierkeller-Tour". So könnten Ausflugsziele und überörtliche Radwanderwege auch von Radlern sicher erreicht werden.

Angesichts von 2533 Fahrzeugen, die täglich auf der Kreisstraße FO 1 unterwegs seien - davon 99 Schwerlastfahrzeuge - sei ein separater Geh- und Radweg dringend erforderlich, argumentierte Els. Vorgesehen ist ein Trassenverlauf auf der östlichen Seite, jenseits des Straßengrabens. So könne das Regenwasser über die Böschung in diesen Graben abgeleitet werden. Die Neuversiegelung, so Els, werde in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde durch landschaftspflegerische Maßnahmen ausgeglichen.

2,50 Meter breit

Der Radweg wird 2,50 Meter breit und erhält an beiden Seiten 50 Zentimeter breite Bankette. Der Aufbau besteht aus einer 30 Zentimeter dicken Frostschutzschicht, einer Asphalt-Tragschicht (acht Zentimeter ) und Asphaltbeton (2,5 Zentimeter).

Am Ortseingang von Bammersdorf wird eine beleuchtete, behindertengerechte Hilfe errichtet, die ein sicheres Überqueren der Fahrbahn ermöglicht. Dort wird die Fahrbahn der Kreisstraße auf einer Länge von einhundert Metern auf 3,75 Meter aufgeweitet. Die Querungshilfe ist 2,50 Meter breit.

Die Einmündung "Am Winkel", am anderen Ende der Ausbaustrecke, wird nicht verändert. Radfahrer, die von Eggolsheim in Richtung Bammersdorf unterwegs sind, können über den von Eggolsheim entlang der Gemeindeverbindungsstraße errichteten Geh- und Radweg nach Bammersdorf abbiegen.

Gesamtkosten: 360 000 Euro

Die reinen Baukosten bezifferte der Leiter des Tiefbauamtes auf 325 000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei rund 360 000 Euro. Dabei erwartet der Landkreis 315 000 Euro an Fördermitteln, so dass der Radweg voraussichtlich mit 75 Prozent der zuwendungsfähige Kosten bezuschusst wird. Widerspruch zu der Maßnahme gab es nicht.

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