Rentweinsdorf

Tragkraftspritzen für zwei Marktgemeinden

Eine gute Nachricht für zwei Kommunen im Eberner Raum kommt aus Würzburg. Die Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Rentweinsdorf und dem Markt Marol...
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Eine gute Nachricht für zwei Kommunen im Eberner Raum kommt aus Würzburg. Die Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Rentweinsdorf und dem Markt Maroldsweisach "grünes Licht" für die Beschaffung von Tragkraftspritzen. Eine davon wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Sendelbach (Markt Rentweinsdorf) stationiert, die andere bei der Feuerwehr im Maroldsweisacher Ortsteil Geroldswind.


Mehr als 50 Jahre alt

Laut einer Mitteilung der Regierung vom Donnerstag ist für beide Feuerwehren die vorzeitige Beschaffung von Tragkraftspritze "PFPN 10-1000" genehmigt. Der Bescheid habe förderrechtliche Bedeutung. Durch diese Beschaffungsmaßnahme werden alte Tragkraftspritzen TS 8/8 aus den Baujahren 1965 bzw. 1964 ersetzt.
Tragkraftspritzen sind, wie die Pressestelle der Regierung erläutert, mobile Feuerlösch-Kreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden.
Bei einem Gewicht von maximal 200 Kilo sind sie von vier Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1000 Liter Wasser pro Minute fördern.
Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle - ein Bach oder Teich - mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist.
Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.


4700 Euro pro Pumpe

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der Tragkraftspritze schnellstmöglich realisiert werden, "auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist".
Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer. Sie beträgt derzeit für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 exakt 4700 Euro. Den Rest der Kaufsumme müssen die Kommunen selbst aufbringen. red

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