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Marktgraitz

Tombola als Attraktion

Der traditionelle Taubenmarkt an Dreikönig im Saal des Pfarrzentrums war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Tauben und Hühner wurden nicht wie früher gekauft oder getaus...
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Geflügelzuchtvereinsvorsitzender Hilmar Neder (r.) erklärt immer wieder gerne Kindern und Eltern Sinn und Zweck der Kleintierzucht. Foto: Franz Seubold
Geflügelzuchtvereinsvorsitzender Hilmar Neder (r.) erklärt immer wieder gerne Kindern und Eltern Sinn und Zweck der Kleintierzucht. Foto: Franz Seubold
Der traditionelle Taubenmarkt an Dreikönig im Saal des Pfarrzentrums war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Tauben und Hühner wurden nicht wie früher gekauft oder getauscht, aber in einem Nebenraum ausgestellt, und besonders Kinder zeigten Interesse an dem Geflügel, das ihnen Vorsitzender Hilmar Neder gerne erklärte.
Die Züchter seien im Laufe der Jahre weniger geworden, Nachbarn würden sich immer wieder beschweren, weil die Tiere ihnen die Hausdächer verschmutzten. Bei der Jugend seien es nur wenige, die sich für die Geflügelzucht interessieren, wenn nicht ein Elternteil dahintersteht.
Seit der Taubenmarkt in Marktgraitz im Saal des Pfarrzentrums durchgeführt wird, sind die Besucher mehr geworden. Eine Attraktion sind die Verlosungen, die Lose sind sehr begehrt. Roland Hümmer und sein Sohn Tobias, die die begehrten Karten an den Mann beziehungsweise die Frau brachten, hatten alle Hände voll zu tun. Das Glücksrad drehten abwechselnd Vorsitzender Hilmar Neder und sein Vize Paul Oppel, dessen Sohn Stephan die Gewinne präsentierte.
Paul Oppel hatte wieder eine köstliche Hühnersuppe kreiert. Die Hühner hatte der Vorsitzende gespendet. Diese Tiere hatten das Pech, nicht mehr "ausstellungsreif" zu sein, und landeten mangels Schönheit im Suppentopf. Die Nachfrage war groß; die Hühnersuppe ist schon ein Klassiker beim Taubenmarkt am Dreikönigstag.
Den nächsten Taubenmarkt veranstaltet der GZV am Faschingsdienstag von 9 Uhr bis 13 Uhr im FC-Heim am Auweg. Dieser Markt geht bis auf das Jahr 1879 zurück, wie eine Anzeige im damaligen Heimatblatt beweist. Franz Seubold
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