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Tom Sauer: Ohne das "Haus Lichtzeichen" geht es nicht

Erneut verzeichnete die "Humanitäre Hilfe für Menschen in Not" einen drastischen Anstieg bei der Zahl von Menschen, die Hilfe benötigen. Seit vielen Jahren ...
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Das "Haus Lichtzeichen" in Weißenbrunn ist Mittelpunkt für die Möglichkeit, Not leidenden Menschen der Region mit Überbrückungshilfen beizustehen.  Foto: Rainer Glissnik
Das "Haus Lichtzeichen" in Weißenbrunn ist Mittelpunkt für die Möglichkeit, Not leidenden Menschen der Region mit Überbrückungshilfen beizustehen. Foto: Rainer Glissnik
Erneut verzeichnete die "Humanitäre Hilfe für Menschen in Not" einen drastischen Anstieg bei der Zahl von Menschen, die Hilfe benötigen. Seit vielen Jahren unterstützt die "Humanitäre Hilfe für Menschen in Not" Menschen aus den Landkreisen Kronach, Kulmbach und Lichtenfels, die auf Unterstützung angewiesen sind.
Vorsitzender Tom Sauer betonte bei der Jahreshauptversammlung, dass im Jahr 2017 ein starker Anstieg von Menschen in finanzieller Not aufgrund völliger Überforderung und Verschuldung zu verzeichnen gewesen sei. Die geleisteten Überbrückungshilfen seien alle mit dem "Haus Lichtzeichen" verbunden, betonte Vorsitzender Tom Sauer. Ohne das Haus Lichtzeichen wären diese Überbrückungshilfen nicht möglich und die Menschen hätten keine Anlaufstelle. So ist das Haus zusätzlich eine Anlaufstelle für Menschen, die teilweise orientierungslos sind bezüglich ihrer finanziellen Situation.
Tom Sauer bedankt sich für eine Spende von 350 Euro zu Weihnachten und das Vertrauen von Elke Fischer von Plansecur und vor allem für ihre Unterstützung bei der Begleitung von Menschen für den Verein Humanitäre Hilfe.
Elke Fischer berichtete von ihrer Tätigkeit als Krisenbegleiterin, wo sie etwa Menschen in finanziellen Notsituationen betreut. Anschließend führte der Vorsitzende Beispiele geleisteter Hilfe verschiedenster Art auf und verweist in diesem Zusammenhang auf den Rechenschaftsbericht. Tom Sauer betonte, dass diese Hilfe sehr wichtig und auch notwendig ist. Insgesamt leistete der Verein bislang Überbrückungshilfen von 31 317 Euro.
Erheblich stieg erneut die Nachfrage nach "Hilfe vor Ort". Hier wirklich zu helfen, werde immer schwieriger. Tom Sauer bat um Mithilfe bei der Versorgung und Pflege des Hauses während der Woche. Auffällig sei, dass die Besucherzahlen und die damit verbundenen Spenden im "Haus Lichtzeichen" - wie bereits 2016 - rückläufig waren.
Ab September 2017 sei Öffnungstag nur noch Samstag von 9 bis 12 Uhr. Weiter angestiegen ist die Anzahl hilfsbedürftiger Einzelpersonen und Familien, die das Haus als Anlaufstelle nutzen. Hier konnte den Betroffenen unkompliziert und schnell mit finanziellen Hilfen, Lebensmittelspenden aus der Nikolausaktion und Warenspenden aus dem "Haus Lichtzeichen" geholfen werden. "Klienten profitieren somit optimal von unseren Hilfsangeboten", betonte Tom Sauer. Hierbei handelte es sich vorwiegend um deutsche Staatsbürger und einen etwas kleineren Teil von Menschen, die aus dem Ausland kommen. rg
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