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Bad Kissingen
Verbraucherzentrale

Tipps für sinnvolle Sanierung

Alte Heizkessel, eine schlechte Wärmedämmung oder zugige Fenster: Viele Häuser verbrauchen unnötig Energie für Heizung und Warmwasser. Dennoch zögern die Eigentümer oft, ihre Immobilie energetisch zu ...
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Alte Heizkessel, eine schlechte Wärmedämmung oder zugige Fenster: Viele Häuser verbrauchen unnötig Energie für Heizung und Warmwasser. Dennoch zögern die Eigentümer oft, ihre Immobilie energetisch zu sanieren. Die Verbraucherzentrale Bayern gibt Tipps, wie sich Maßnahmen sinnvoll planen lassen.

Wer die Renovierung seines Hauses etwa wegen Putzschäden oder einer schmutzigen Fassade ins Auge fasst, sollte solche Sanierungsanlässe gleich für die energiesparende Modernisierung nutzen, rät die Verbraucherzentrale Bayern. "Die Kosten für Gerüst, Putz und Farbe entstehen dabei sowieso, und die Ausgaben für die Wärmedämmung fallen dann anteilig deutlich geringer aus", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die energetische Sanierung eines Hauses könne zum Beispiel von oben nach unten erfolgen. Das heißt: Zuerst sollten Eigentümer die Gebäudehülle wie Dach, Fassade oder Fenster dämmen und dann erst eine neue Heizung auswählen. Eine gute Dämmung verringert den Energiebedarf, sodass die Heizung am Ende viel kleiner ausfallen kann. "Wer umgekehrt vorgeht und erst die Heizung erneuert, läuft Gefahr, dass die neue Heizung am Ende viel zu groß für das gedämmte Haus ist", so die Verbraucherzentrale.

Lassen sich diese Arbeiten nicht auf einmal angehen, führe auch eine schrittweise Sanierung zum Ziel. Bei dieser Vorge-hensweise müssten allerdings bei jedem Schritt schon die nächsten bedacht werden, damit auch alle Maßnahmen zueinander passen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zu allen Fragen des energetischen Ist-Zustands und zur Planung geeigneter Maßnahmen sowie deren Förderung. Die Beratung findet in der Beratungsstelle oder beim Ratsuchenden zu Hause statt. Termine können unter der kostenlosen Tel.Nr.: 0800 809 802 400 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. red

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