Forchheim

THW leistete 36 000 Dienststunden

Zurückblicken auf ein ruhigeres, aber nicht untätiges Jahr konnte das Technische Hilfswerk (THW) Forchheim bei seinem Jahresabschluss. Als neuer Mitarbeiter der Regionalstelle Bamberg sprach der Sachb...
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Die Geehrten: Siegfried Feustel (40 Jahre), Alexander Schrüfer (30), Karl-Heinz Pfeffermann (40), Christian Kalb (25), Elmar Reck (50), Tobias Seubert, Stephan Stühler (20), Maximilian Karl, Alexander Pantazis, Stefan Steinsdörfer (20), Jürgen Wöhrmann (30), Jochen Roß (30), Ortsbeauftragter Christian Wilfling und Martin Kummer (r.) von der THW-Regionalstelle Bamberg Fotos: Nicole Endres
Die Geehrten: Siegfried Feustel (40 Jahre), Alexander Schrüfer (30), Karl-Heinz Pfeffermann (40), Christian Kalb (25), Elmar Reck (50), Tobias Seubert, Stephan Stühler (20), Maximilian Karl, Alexander Pantazis, Stefan Steinsdörfer (20), Jürgen Wöhrmann (30), Jochen Roß (30), Ortsbeauftragter Christian Wilfling und Martin Kummer (r.) von der THW-Regionalstelle Bamberg Fotos: Nicole Endres
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Zurückblicken auf ein ruhigeres, aber nicht untätiges Jahr konnte das Technische Hilfswerk (THW) Forchheim bei seinem Jahresabschluss.

Als neuer Mitarbeiter der Regionalstelle Bamberg sprach der Sachbearbeiter für den Bundesfreiwilligendienst, Martin Kummer, über diese neue Art der Unterstützung für die Ortsverbände. Aktuell vier, ab Januar sogar fünf Bundesfreiwilligendienstleistende stehen direkt für die Arbeit in den Ortsverbänden zur Verfügung und entlasten somit das Ehrenamt. "Das einzige Beständige ist die Veränderung", sagte Kummer. So wird auch das THW einer ständigen Veränderung unterliegen, das aktuell in der Umsetzung befindliche Rahmenkonzept ist ein Teil davon.

40 Helfer erhielten für ihren Einsatz beim Schneechaos im Januar die Ehrennadel für Schneehelfer des Freistaats Bayern und des Kreis Traunstein. Dies war auch der erste Einsatz 2019 für das THW Forchheim, auf den Ortsbeauftragter Christian Wilfling zurückblickte. Einige weitere sollten folgen, so dass insgesamt 4200 Einsatzstunden und 1500 Stunden technische Hilfeleistung zusammenkamen. 36 000 ehrenamtliche Dienststunden leisteten die Helfer des Forchheimer THW. Auf 115 inlandseinsatzbefähigte Helfer (mit allen wichtigen Impfungen und Untersuchungen) kann der Ortsverband aktuell zurückgreifen.

Die Jugendarbeit ist eine wichtige Säule. Die derzeit 29 aktiven Junghelfer haben 3500 Stunden ihrer Freizeit mit dem THW verbracht.

Die ersten Auswirkungen des THW-Rahmenkonzepts haben auch den Ortsverband Forchheim erreicht. Aus der bisherigen Zweiten Bergungsgruppe wurde die "Schwere Bergung", die unter anderem Hochleistungsgeräte für das Eindringen in Trümmer beziehungsweise Beton vorhält. Zudem wurde die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung aufgebaut, die primär zur Unterstützung für andere Einheiten eingesetzt wird, jedoch auch autark kleinere bis mittlere Einsatzstellen abarbeiten kann.

Neben Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im THW konnten Christian Wilfling und Martin Kummer auch eine besondere Ehrung vornehmen: Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Elmar Reck die Ehrenurkunde. Noch immer ist Elmar Reck aktiv in der Alters- und Ehrengruppe.

Außerdem holte der Ortsbeauftragte eine Ehrung nach: Werner Dittrich erhielt für sein besonderes Engagement und seine Einsatzbereitschaft in den vergangenen 35 Jahren das Helferzeichen in Gold mit Kranz. Den Jahresabschluss zum Anlass nahm der Ortsverband, um sich bei seinem Zugführer Roland Leikam zu bedanken. Zum 1. Januar wird er mit dem bisherigen Zugtruppführer Maximilian Petermann den Posten tauschen - symbolisch dafür tauschten die beiden die Abzeichen an ihrer Dienstuniform. Auf die Dankesworte durch den Ortsbeauftragten folgten ein großer Applaus und stehende Ovationen für den scheidenden Zugführer.

Pfarrer Enno Weidt begann sein Grußwort mit der Erinnerung an den tödlichen Angriff auf ein Mitglied der Berufsfeuerwehr nach einem Besuch des Augsburger Weihnachtsmarktes. Überall sei zu lesen, dass das Klima heißer werde. Das gesellschaftliche Klima jedoch werde rauer. Udo Schönfelder dankte als Vertreter der Stadt Forchheim den Helfern für ihren Einsatz. Überwältigt von den Leistungen der Helfer, von denen Einzelne im vergangenen Jahr über 800 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet haben, zeigte sich stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU). Den Dank der Feuerwehren aus Stadt und Kreis Forchheim überbrachte Kreisbrandrat Oliver Flake.

Dieter Wölfel berichtete über die Aktivitäten des Fördervereins. Der Manitou-Teleskoplader sei die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte des Vereins. red

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