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Theaterprojekt thematisiert das Problemfeld Depression

Günther geiling Ein besonderes Theaterprojekt findet in dieser Woche an der Wallburg-Realschule in Eltmann statt. Unter der Leitung des Theaterpädagogen Jean-Francois Drozek bereiten Jugendliche das T...
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Eine Szene aus ihrem Theaterprojekt "Ice Breaker", bei dem es auch darum geht, dass Schüler sich weigern, in die Schule zu gehen.  Foto: gg
Eine Szene aus ihrem Theaterprojekt "Ice Breaker", bei dem es auch darum geht, dass Schüler sich weigern, in die Schule zu gehen. Foto: gg

Günther geiling Ein besonderes Theaterprojekt findet in dieser Woche an der Wallburg-Realschule in Eltmann statt. Unter der Leitung des Theaterpädagogen Jean-Francois Drozek bereiten Jugendliche das Thema "Depressionen" spielerisch auf und zeigen das Stück "Ice Breaker" am Donnerstag, 23. Januar, um 19 Uhr in der Aula der Realschule. Dabei wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv, ist für 60 Minuten Psychiater und darf diagnostizieren.

An der Wallburg-Realschule werden derzeit rund 560 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Dabei bleibt es nicht aus, dass sich die Schule mit der Thematik "Depressionen im Kinder- und Jugendalter" konfrontiert sieht.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Melanie Huml startet deswegen eine Präventionskampagne zu diesem Thema, verpackt in ein Theaterstück. "Unsere Schule ist die zweite Realschule in Unterfranken, in der diese Präventionsmaßnahme durchgeführt wird. Wir sind schon neugierig, welche Aufführung ausgesuchte Schülerinnen und Schüler unserer siebten und achten Jahrgangsstufe auf die Bühne bringen", sagte Direktorin Manuela Küfner.

Theater will sensibilisieren

Mit dem Stück sollen die Zuschauer erkennen, dass sich psychische Erkrankungen häufig schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernen, Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernen sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist.

Durch das theaterpädagogische Erleben sollen die Zuschauer einen neuen Zugang zu der Erkrankung finden. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung soll der Krankheit das Fremde nehmen, Verständnis für den Erkrankten und sein direktes Umfeld wecken und für alle Beteiligten auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

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