Hiltpoltstein
Vorwurf

Telekom verbaut "alte Technik"

Für den Markt Hiltpoltstein hat die Telekom einen Breitband-Eigenausbau angeboten. Das müsse angenommen werden, meinte Bürgermeisterin Gisela Bauer (BfH). A...
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Für den Markt Hiltpoltstein hat die Telekom einen Breitband-Eigenausbau angeboten. Das müsse angenommen werden, meinte Bürgermeisterin Gisela Bauer (BfH).
Aber es bedeute dann Vectoring, was nicht die gleiche Leistung habe wie Glasfaser. Die Wassergruppe plane einen zweiten Hochbehälter mit Datenübertragung. Da wäre Breitband notwendig. "Es wird überall das schnelle Internet propagiert, doch was rauskommt, ist, dass die Telekom versucht, die alte Technik weiter auszubauen und sich mit Händen und Füßen wehrt, Glasfaser zu verbauen", sagte Kämmerer und VG-Geschäftsstellenleiter Ernst Steinlein.


Ohne Konkurrenz

Traurig sei zudem, dass die Telekommunikation eine Bundesaufgabe sei, die Kommunen sich aber mit 20 Prozent beteiligen müssten. Doch wenn die Gemeinde den Fortschritt haben wolle, müsse sie ins Verfahren einsteigen. "Wir können nichts ändern. Die Telekom hat den Eigenausbau entschieden", sagte Steinlein. Bürgermeisterin Bauer fügte hinzu, dass die Telekom nur dort Glasfaser verlege, wo Konkurrenz sei. In einem Dorf wie Hiltpoltstein gebe es diese Konkurrenz nicht. So beschloss der Gemeinderat, wieder ins Verfahren einzusteigen, um keine "weißen Flecken" - dort stehen weniger als 30 Mbit/s zur Verfügung - mehr zu haben.


Kinderkrippe

Die Kinderkrippe wird künftig Kinder erst ab dem ersten Lebensjahr aufnehmen. Vorher war es möglich, die Krippe bereits mit dem sechsten Lebensmonat zu besuchen. Doch die Krippe ist voll und ein aktueller Anlass führte zu dieser Satzungsänderung. map
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