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Teilnehmerrekord im Crana Mare

Ein sportliches Highlight war wieder das vom DLRG-Kreisverband Kronach ausgetragene Schwimm-Event.
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Der Startschuss für das 24-Stunden-Schwimmen am Samstag um 13 Uhr. Foto: Heike Schülein
Der Startschuss für das 24-Stunden-Schwimmen am Samstag um 13 Uhr. Foto: Heike Schülein
Es war das achte Mal, dass der DLRG-Kreisverband sein weithin bekanntes 24-Stunden-Schwimmen in Kooperation mit der Stadt und den Stadtwerken Kronach veranstaltete. Stolze 341 Wasserratten - 59 mehr als vor zwei Jahren - legten zusammen exakt 1 192 700 Meter zurück, erneut eine großartige Leistung! An das Top-Ergebnis der letzten Veranstaltung kam man jedoch nicht ganz heran, da einige starke Leistungsträger nicht am Start waren.


Geteilte Plätze

Die teilnehmenden Wasserratten im Alter von fünf bis 75 Jahren konnten von Samstag, 13 Uhr, bis Sonntag, 13 Uhr, nach Herzenslust beziehungsweise ihrer Kondition entsprechend ihre Runden ziehen. Schwimmpausen waren jederzeit möglich. Auch der Schwimmstil konnte frei gewählt werden. Die fleißigsten Schwimmer aus den jeweiligen Wettkampfklassen wurden mit Siegerpokalen geehrt. Da es dabei viele enge Entscheidungen gab und auch so mancher Podestplatz geteilt werden musste, wurde es teilweise ganz schön eng auf dem "Treppchen".
Mit 32 050 m schaffte bei den Mädchen Xenia Makeev (Jahrgang 2003) nicht nur souverän Platz 1 in ihrer Altersklasse neun bis 15 Jahre, sondern auch die beste Gesamtleistung aller Teilnehmer überhaupt. Platz zwei ging in dieser Altersklasse an Lara-Marie Hofmann (15 km), Platz drei an Sarah Hofmann (12 km). Bei den Jungen erreichten mit Marius Jagusch (Jahrgang 2002) und Konstantin Mesch (Jahrgang 2004) gleich zwei Schwimm-Asse mit einer Schwimmleistung von 22,5 km den obersten Podestplatz. Rang drei wurde heuer gleich drei Mal vergeben, da Kilian Wegner, Bastian Martin und Felix Kopp jeweils 20,1 km zurücklegten.
Der schwimmfleißigste Herr des Wettbewerbs war Gerhard Wich (Jahrgang 1964), der sich in seiner Altersklasse älter als 15 Jahre genau 30 150 m durch das kühle Nass kämpfte, gefolgt von Björn Dörsch mit 17,9 km und Ulrich Beez mit 17,1 km.
Mit starken 30 km egalisierte Svenja Fischer (Jahrgang 1999) ihre Schwimmleistung aus dem Jahre 2015 und konnte sich wiederum Rang eins bei den Schwimmerinnen älter als 15 Jahre sichern. Mit deutlichem Abstand folgten Karin Dressel mit 19 km und Jessica Dietz mit 17,9 km auf die Ränge zwei und drei.
Aber nicht nur die Leistungen der Tagesbesten, sondern auch aller anderen Teilnehmer konnten sich mehr als sehen lassen. 341 Teilnehmer - 144 Damen und 197 Herren - waren zum eintägigen Dauerschwimmen angetreten. Bei den Jüngsten (bis einschließlich 8 Jahre) machten bei den Jungs Florian Fischer (Jahrgang 2010) und bei den Mädchen Anika Walter (Jahrgang 2009) das Rennen. Florian schaffte 4750 m, Anika 8400 m.
Topfit präsentierten sich auch die ältesten Teilnehmer - bei den Herren Horst Werner mit 75 Jahren (2,1 km) sowie bei den Damen Barbara Neubauer mit 62 Jahren (1600 m). Jüngste Teilnehmer waren der sechsjährige Max Neidhardt (50 m) sowie die ein Jahr jüngere Freya Schuberth (1 km). Auch bei den teilnehmenden Gruppen lief es rund. Bei der Vereinswertung war die DLRG Kronach einmal mehr nicht zu schlagen. Heuer brachte sie es auf sagenhafte 498,55 km, die teilnehmerstärkste Schule war das Frankenwaldgymnasium mit 30 Schwimmern.


"Für den Erhalt des Crana Mare"

Der Startschuss war am Samstag pünktlich um 13 Uhr erfolgt - vom Schirmherrn der Veranstaltung, Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein, unter Beisein des BLSV-Kreisvorsitzenden Karl H. Fick. DLRG-Kreischef Thomas Gehring dankte der Stadt und den Stadtwerken als Kooperationspartner.
Beiergrößlein bedankte sich - auch in seiner Funktion als stellvertretender Landrat - beim DLRG-Kreisverband Kronach für die Ausrichtung des Top-Events wie auch für dessen Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über. Unter großem Applaus versicherte er, sich auch weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt des Crana Mare einzusetzen.
Als Startschwimmer stürzten sich Kilian Wegner, Renate Knobloch, Richard Bär und Barbara Neubauer ins Wasser, bevor das Becken für alle anderen Wasserratten freigegeben wurde.
Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren erfolgte die Erfassung der Teilnehmerdaten und der Schwimmleistung wieder auf elektronischem Wege. Verantwortlich hierfür zeichnete Christian Esser, der sich über ein "supertolles Ergebnis" und einen, angesichts des schönen Wetters, nicht erwarteten Teilnehmerrekord freute.
Dem BLSV-Kreisvorsitzenden Karl H. Fick oblag es, die schwimmfleißigsten Teilnehmer mit ihren Siegerpokalen beziehungsweise Medaillen auszuzeichnen. Vorher war es Gehring wie auch seinem Stellvertreter Klaus Bächer ein großes Anliegen, sich bei allen Sponsoren und den vielen Helfern zu bedanken. "Ihr habt einen sehr guten Job gemacht", würdigte Bächer vor allem die großartige Unterstützung durch die wassersportbetreibenden Vereine - Turnerschaft und Schwimmverein Kronach - wie auch der DLRG-Mitglieder und deren Angehörigen. Der größte Dank aber gebühre den teilnehmenden Schwimmern. Das Crana Mare war von den Stadtwerken kostenlos zur Verfügung gestellt worden.
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