Lichtenfels
lichtenfels.inFranken.de  Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker würdigte die Leistung der Lehrerjubilare.

Tausende von Tagen im Schuldienst

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte am Montag die Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker in den Räumen des Schulamts sechs Lehrkräfte zu 25 oder 40 Dienstjahren beglückwünschen. Eine solc...
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Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker (3. v. re.) ehrte ihre Lehrerkollegen Waltraud Fischer, Marianne Gutgesell, Bernhard Jeßberger, Birgit Fröba, Elke Deinlein und Ariane Colbentson (v. li.) für 25- bzw. 40-jährige Dienstzeit. Foto: Alfred Thieret
Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker (3. v. re.) ehrte ihre Lehrerkollegen Waltraud Fischer, Marianne Gutgesell, Bernhard Jeßberger, Birgit Fröba, Elke Deinlein und Ariane Colbentson (v. li.) für 25- bzw. 40-jährige Dienstzeit. Foto: Alfred Thieret

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte am Montag die Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker in den Räumen des Schulamts sechs Lehrkräfte zu 25 oder 40 Dienstjahren beglückwünschen.

Eine solche Würdigung der Vergangenheit könne auch für die Bildungsarbeit der Zukunft richtungsweisend sein, denn gerade dort stelle sich die Frage nach dem, was wir bewahren und was verändern wollen, betonte die Schulamtsdirektorin.

Ärger und Enttäuschung

Was in der Öffentlichkeit nicht immer in angemessener Weise berücksichtigt werde, sei die hohe psychische und physische Belastung, die der Lehrerberuf tagtäglich mit sich bringt. 25 oder 40 Jahre Lehrerdasein würden fast 5000 oder 8000 Tage Schuldienst bedeuten, Tage voller Freude, Glück und Zufriedenheit über das Erreichte, aber auch zuweilen Auseinandersetzungen, Ärger und Enttäuschung über Schüler, Eltern, Kollegen oder Vorgesetzte.

"Wie groß die gesellschaftliche Bedeutung des Lehrers ist, wird einem so richtig bewusst, wenn man sich überlegt, wie viele Kinder und Jugendliche in den 25 oder 40 Jahren mit Ihrer Hilfe und Ihrem fachlichen und pädagogischen Einsatz ihren Bildungsweg gegangen sind", stellte die Schulamtsdirektorin anerkennend fest. 25 oder 40 Jahre Lehrerdasein bedeuteten, mehreren Generationen Einstellungen, Werte und Qualifikation vermittelt zu haben, die prägend für die Entwicklung der Gesellschaft seien, unterstrich Mayr-Leidnecker.

Bernhard Jeßberger lobte seine Kolleginnen in seiner Funktion als Personalratsvorsitzender für die vielfältigen Anforderungen, die sie über Jahrzehnte erfolgreich bewältigt hätten. So lobte er sie für die Meisterung der vielen Situationen, in denen ihre Geduld gebraucht und auf die Probe gestellt wurde, für die Innovationsbereitschaft im Hinblick auf das Einlassen auf neue Lehrpläne und das ständige Bemühen, den Schülern Neues beizubringen, für den professionellen Umgang in Bezug auf die zuweilen ungenügende Anerkennung in der Öffentlichkeit und dem fehlenden Respekt vor der Lehrertätigkeit und vor der Person des Lehrers, für das stete Bemühen, mit den Kollegen gut auszukommen und zusammenzuarbeiten, sowie für das Bemühen, den Leistungen der Schüler in der Notengebung gerecht zu werden.

Urkunden überreicht

Mit der Überreichung einer Urkunde sowie eines Blumenpräsents drückte die Schulamtsdirektorin Dank und Anerkennung für die Leistung der geehrten Lehrkräfte aus. thi

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