Wachenroth
Wasserversorgung

SV Wachenroth lässt einen Brunnen bohren

Womit es zusammen hängt - man weiß es nicht. Bislang nutzte der SV Wachenroth für die Bewässerung seiner Sportanlagen - den A- und den B-Platz der Fußballer...
Artikel drucken Artikel einbetten
Womit es zusammen hängt - man weiß es nicht. Bislang nutzte der SV Wachenroth für die Bewässerung seiner Sportanlagen - den A- und den B-Platz der Fußballer sowie zwei Tennisplätze - eine Naturquelle oberhalb des A-Platzes. Seit zwei Jahren ist die Quelle nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Gerhard Girlich jedoch schwächer geworden.
"Wir müssen nach einer Alternative suchen", sagte der Vorsitzende in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Die Bewässerung der Anlagen sei Voraussetzung, um den Spielbetrieb zu gewährleisten. Und Betrieb sei auf dem Gelände am Reumannswinder Weg täglich, so Girlich, der zugleich der Fußballabteilungsleiter des Vereins ist. 500 Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche, zähle der SV aktuell. "Mit steigender Tendenz!" Allein im vergangenen Jahr habe der Verein um 40 Mitglieder zugenommen. Der SV habe viele Abteilungen im Angebot, neben Fußball auch Wandern, Taekwondo, Tennis, Kinderturnen, Damen- und Seniorengymnastik und als jüngstes Kind Tischtennis.
Bereits im vergangenen Jahr habe der Verein Wasser zugekauft. Auf Dauer sei das jedoch nicht finanzierbar. Es gäbe zwar die Möglichkeit, die Quelle auszubaggern. Wie das Resultat aussehe, könne aber niemand vorhersehen. Die Vereinsführung habe sich daher entschlossen, einen Bewässerungsbrunnen zu bohren. Der Brunnen solle hinter dem Gebäude niedergebracht und mit der Quelle gekoppelt werden. Das Wasser werde ausschließlich zur Bewässerung der Anlagen verwendet. Die Kosten für den Brunnen bezifferte Girlich bei einer Tiefe von 20 Metern mit etwa 5000 Euro, davon 1500 Euro für die Pumpe.


Bitte um Zuschuss

Nun erhofft sich der Verein zum Brunnenbau eine finanzielle Unterstützung der Gemeinde. Aber auch um die Befreiung vom Anschlusszwang an die öffentliche Wasserversorgung ersucht der SV. Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt hätten bereits Zustimmung signalisiert, berichtete Girlich.
"Wann wollt ihr denn das umsetzen?", fragte Bürgermeister Friedrich Gleitsmann. "So schnell wie möglich", antwortete der SV-Vorsitzende. Er ließ aber durchblicken, dass es in diesem Jahr mit dem Brunnenbau nichts mehr werde. Dann wird es wohl auch mit dem Zuschuss klappen. Bürgermeister Gleitsmann will den Zuschussantrag in die Haushaltsberatungen 2018 einbringen.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren