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Forchheim

Superkräfte für den Wahlkampf

Über 600 Teilnehmer marschierten beim Forchheimer Faschingszug mit. Tausende Schaulustige säumten den Straßenrand.
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Josef Hofbauer Der Paradeplatz wurde zum Brennpunkt des Forchheimer Faschingszuges. Hier heizte DJ "Ewald" mit Partyhits und Stimmungskrachern den Hunderten von Zuschauern kräftig ein. Das war auch notwendig, denn beim "Drei-Bauern-Stüberl" pfiff der Wind so arg, dass er "die Töne wegwehte", wie ein Passant bemerkte, als die Feuerwehrkapelle "Jessas ham mia am Durscht" intonierten.

Wenngleich der Gaudiwurm mit 34 Wagen relativ kurz geraten war, an Einfallsreichtum fehlte es den über 600 Teilnehmern, die von den "Närrischen Siedlern" gemeldet wurden, nicht. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) präsentierte sich ebenso als Superheld ("Kirschman"), wie der Landratskandidat Rainer Büttner (SPD), der im grünen Kostüm die Superkräfte von Hulk für sich reklamierte. Die OB-Kandidatin der Grünen, Annette Prechtel, setzte als "Miraculine" ebenfalls auf Zauberkräfte im Wahlkampf. Begleitet wurde sie von Asterix. Troubadix und Co.

Udo Schönfelder, der für die CSU um den Sessel des Oberbürgermeisters kämpft, kam zwar "nur" im "Udomobil", hatte aber als Verstärkung die drei Musketiere - darunter Landrat Hermann Ulm - im Rücken. Der Rest bot ein buntes Bild, von den Schlümpfen des Spielmannzugs Jahn bis zu den Mitgliedern des Arbeiter-Samariter-Bunds, die sich als frei und willig zeigten. Die Kleinen der Kindergärten bereicherten den Zug ebenso wie die närrischen Weiber aus Pinzberg oder "Paul, der Gaul".

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