Coburg
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Studenten haben neue Labore für die Bioanalytik

Den Studierenden und den Forschern der Bioanalytik steht künftig ein neues Labor für Molekulare Zellbiologie zur Verfügung. Und das Chemiezentrum der Hochschule wurde umgebaut und mit modernen Geräten...
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Prof. Janosch Hildebrand, Prof. Stefan Kalkhof, Vizepräsidentin Prof. Susanne Aileen Funke, Präsidentin Prof. Christiane Fritze und Kanzlerin Maria Knott-Lutze (von links) im neuen Labor für Molekulare Zellbiologie.  Foto: Margareta Bögelein
Prof. Janosch Hildebrand, Prof. Stefan Kalkhof, Vizepräsidentin Prof. Susanne Aileen Funke, Präsidentin Prof. Christiane Fritze und Kanzlerin Maria Knott-Lutze (von links) im neuen Labor für Molekulare Zellbiologie. Foto: Margareta Bögelein

Den Studierenden und den Forschern der Bioanalytik steht künftig ein neues Labor für Molekulare Zellbiologie zur Verfügung. Und das Chemiezentrum der Hochschule wurde umgebaut und mit modernen Geräten ausgestattet. Weshalb altert die Haut und wie lassen sich die Alterungsprozesse beeinflussen? Das ist eine Frage, die Prof. Janosch Hildebrand interessiert. Antworten darauf kann er künftig gemeinsam mit den Studenten der Bioanalytik in seinem neuen Labor für Molekulare Zellbiologie finden. Er setzt dabei auf den neuen Ansatz der Systembiologie, der nicht nur die biologischen Analysen umfasst, sondern auch neue Technologien zur Gewinnung umfangreicher biologischer Daten nutzt. Mit Hilfe der computergestützten Auswertung dieser Daten lassen sich breit gefächerte Wirkstofftests durchführen, die zu neuen Produkten führen. Die Systembiologie gewinnt in der Industrie bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe und Kosmetika eine immer größere Bedeutung. An der Hochschule Coburg können die Studierenden der Bioanalytik bereits heute darauf vorbereitet werden.

Wie stark der Ansatz der Systembiologie auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Teilbereiche der Bioanalytik setzt, wird beim modernisierten Chemiezentrum der Hochschule Coburg deutlich, das Prof. Stefan Kalkhof leitet. Es verfügt über eine hochmoderne Laborausstattung. Hier wird zum Beispiel erforscht, welche Implantate nicht nur gut verträglich sind, sondern den Heilungsprozess sogar aktiv unterstützen. In dem 2017 gegründeten Institut arbeiten aktuell vier Professoren, acht Doktoranden und sieben Labormitarbeiter. In den Umbau der beiden Labore wurden 250 000 Euro investiert. red



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