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Dormitz

Strom tanken in der VG Dormitz

Zwei Ladesäulen für E-Autos stehen zur Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Kleinsendelbach und Hetzles.
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Die Kleinsendelbacher Bürgermeisterin Gertrud Werner testet schon einmal die neue Ladestation. Foto: PR
Die Kleinsendelbacher Bürgermeisterin Gertrud Werner testet schon einmal die neue Ladestation. Foto: PR

In der Kleinsendelbacher Hauptstraße und am Hetzleser Kirchplatz können ab sofort Elektroautos an zwei neuen Ladestationen mit regionalem Ökostrom geladen werden. Bürgermeisterin Gertrud Werner und Bürgermeister Franz Schmidtlein haben mit Christopher Krug, Ansprechpartner für Elektromobilität bei der N-Ergie Aktiengesellschaft, und Dominik Bigge, Klimaschutzmanager für den Landkreis Forchheim, die Ladesäulen symbolisch in Betrieb genommen.

Die Ladestationen verfügen über zwei Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW). Zwei anliegende Parkplätze sind ausschließlich für Elektroautos vorgesehen.

"Mit der Schaffung einer Ladesäule für Kleinsendelbach möchte die Gemeinde vorangehen und mit dieser Entscheidung den sukzessiven und zügigen Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen. Denn ohne diesen Ausbau gelingt uns die Mobilitätswende nicht. Der gewählte Standort lädt auch Durchreisende und Besucher der Gemeinde dazu ein, in Kleinsendelbach aufzutanken", sagt Bürgermeisterin Werner.

"Der Trend geht zur Elektromobilität. Zur verstärkten Nutzung von Elektrofahrzeugen benötigt es eine engmaschige Ladeinfrastruktur. Hierzu leistet die Gemeinde Hetzles gern ihren Beitrag mit der Inbetriebnahme der zentral gelegenen Ladesäule zwischen Rathaus, Kindergarten und Schule", betont Bürgermeister Schmidtlein.

"Als regionaler Energieversorger treiben wir gemeinsam mit den Kommunen den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nordbayern voran. Die Ladesäulen in der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz sind somit ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige, multimodale Verkehrswelt", sagt Christopher Krug.

Einheitliche Technik

Die Säulen werden in den "Ladeverbund+" integriert, eine Kooperation von derzeit 60 Stadt- und Gemeindewerken. Alle Ladesäulen im "Ladeverbund+" sind mit einem einheitlichen Zugangssystem ausgestattet. Der Zugang kann unter anderem über das Mobiltelefon erfolgen.

Für E-Mobilisten, die Stromkunden bei im "Ladeverbund+" organisierten Stadtwerken sind, gibt es an den Ladesäulen besonders günstige Konditionen: Nach einmaliger Registrierung laden sie ihr Elektroauto zu einem ermäßigten Tarif, teilt die N-Ergie mit.

Energiewende heiße auch Mobilitätswende. Elektromobilität trage zum Erreichen der Klimaschutzziele bei und stärke aufgrund ihrer Speicher- und Ladestruktur gleichzeitig eine dezentral ausgerichtete Energiewende, betont das Nürnberger Versorgungsunternhemen. Deshalb sei die Förderung der Elektromobilität fest in seiner Kon-zernstrategie verankert.

Vorreiter

Ihren eigenen Fuhrpark stelle die N-Ergie auf Elektrofahrzeuge um und setze bereits über 100 Elektroautos für Dienstfahrten ein, wird weiter mitgeteilt. red

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