Streitberg
Sanierung

Streitberger Freibad bräuchte 600 000 Euro für Sofortmaßnahmen

MdL Thorsten Glauber (FW) kennt den Markt Wiesenttal als Pinzberger zwar wie seine Westentasche. Diesmal war er jedoch als Bayerischer Umweltminister in die Fremdenverkehrsgemeinde gekommen. Ein Grund...
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Minister Thorsten Glauber (l.) trägt sich im Streitberger Freibad in das Goldene Buch der Marktgemeinde Wiesenttal ein.  Foto: Paul Pöhlmann
Minister Thorsten Glauber (l.) trägt sich im Streitberger Freibad in das Goldene Buch der Marktgemeinde Wiesenttal ein. Foto: Paul Pöhlmann

MdL Thorsten Glauber (FW) kennt den Markt Wiesenttal als Pinzberger zwar wie seine Westentasche. Diesmal war er jedoch als Bayerischer Umweltminister in die Fremdenverkehrsgemeinde gekommen. Ein Grund für Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut (FW), den Landespolitiker um die Eintragung in das Goldene Buch der Gemeinde zu bitten.

Dafür hatte Taut das Gästebuch in das Badcafé im Streitberger Freibad mitgebracht. So konnte der zuständige Ressortleiter für Landesentwicklung und Umweltfragen das wohl brennendste Problem des Marktes Wiesenttal, die notwendige Sanierung des Familienbades, hautnah erleben. Thorsten Glauber indes kam nicht mit leeren Händen.

Er informierte darüber, dass bereits im Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Freien Wählern die Auflage eines Förderprogrammes für kommunale Bäder vereinbart wurde, nachdem die finanzielle Unterstützung von Freibadsanierungen vorher jahrelang ausgesetzt worden war. So stünden in dieser Legislaturperiode rund 120 Millionen Euro bereit.

Die Abwicklung des Förderprogrammes werde den Bezirksregierungen übertragen. Wie Bürgermeister Helmut Taut, der von seinen Stellvertretern Gerhard Kraus (BGS) und Susanne Hofmann (CSU) sowie Marktgemeinderat Marco Trautner (FW) begleitet wurde, ausführte, wäre der Neubau des Schwimmbeckens und die Installation einer Aufbereitungsanlage als Sofortmaßnahme dringend notwendig, um den Badebetrieb aufrechterhalten zu können. Kostenschätzung: 600 000 Euro.

Ziel des Sonderprogrammes der Staatsregierung sei der Erhalt der kommunalen Bäder. Diese Maßnahme diene nicht nur dem Tourismus. "Es soll hier auch die Grundlage für den Erwerb der Schwimmfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen geschaffen werden", sagte der Minister. hl

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