Scheßlitz
Stadtrat

Straßgiech soll Zuwachs bekommen

Straßgiech soll wachsen. Doch bis es dazu kommt, sind seitens des Scheßlitzer Stadtrats noch einige Abklärungen zu treffen. Zur 101. Sitzung lag ein Entwurf auf "Änderung des Flächennutzungsplanes und...
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Straßgiech soll wachsen. Doch bis es dazu kommt, sind seitens des Scheßlitzer Stadtrats noch einige Abklärungen zu treffen. Zur 101. Sitzung lag ein Entwurf auf "Änderung des Flächennutzungsplanes und die 2. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes für das allgemeine Wohngebiet "Straßgiech" vor. Aus der Anfrage eines privaten Grundstückbesitzers ergab sich innerhalb des Stadtrats die Grundsatzfrage, ab wann und in welchem Umfang seitens der Kommune Abschöpfungen greifen sollen.
Aktuell weist der Entwurf im Anschluss an einen bebauten Ortsteil mit einer bestehenden Straße ein neues Baugebiet mit Flächen für sieben Baugrundstücke aus sowie eine neu zu erstellenden Stichstraße. Auf Grund der momentan kalkulierten Grundstückszahl und Fläche von rund 6500 m² ist das Gebiet im vereinfachten Verfahren als Baugebiet ausweisbar.


Kritik an Stichstraße

Bei vorliegender Planung käme somit eine Abschöpfung auch im Zuge des Gleichheitsgrundsatzes mit anderen Gemeinden zum Tragen. Auf Grund der geplanten Tieferlegung der Staatsstraße um eineinhalb Meter wird allerdings voraussichtlich mindestens ein Bauplatz entfallen müssen. Die neu geplante untere Stichstraße mit zwei neuen Bauplätzen wird kritisch gesehen, bietet sich doch dadurch die Gelegenheit für die sukzessive spätere Anbindung weiterer Baugrundstücke, unter Umgehung der Abschöpfung. Andererseits stellt sich im Stadtrat die Frage: Warum das Baugebiet nicht gleich entsprechend erweitern? Fläche dazu ist vorhanden.
Im Zuge einer "sauberen Lösung" bittet Bürgermeister Roland Kauper die Räte, sich Gedanken über Höhe und untere Grenze zu machen, ab wann eine Abschöpfung künftig generell zur Anwendung kommen soll. Das wird auch ein eigenes Thema in einer der kommenden Stadtratssitzungen sein. Ferner werden seitens der Stadt in Bezug auf die neuen Aspekte der Sitzung weitere Gespräche mit dem Grundstücksbesitzer geführt, so dass das Thema zum jetzigen Zeitpunkt zurückgestellt wird.


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