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Höchstadt a. d. Aisch
Winterdienst

Straßenmeisterei: Das Wetter bestimmt die Arbeitszeiten

Theresa schiffl "Bis jetzt mussten wir 250 Tonnen Salz streuen. Wir hatten auch Glück, was das Wetter betrifft, aber der Winter ist noch nicht vorbei", sagt Michael Bauer von der Straßenmeisterei Höch...
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Die erste Schicht ist vorbei und der spezielle Anhänger mit den verschiedenen Streumitteln kann abgeladen werden.  Foto: Theresa Schiffl
Die erste Schicht ist vorbei und der spezielle Anhänger mit den verschiedenen Streumitteln kann abgeladen werden. Foto: Theresa Schiffl

Theresa schiffl "Bis jetzt mussten wir 250 Tonnen Salz streuen. Wir hatten auch Glück, was das Wetter betrifft, aber der Winter ist noch nicht vorbei", sagt Michael Bauer von der Straßenmeisterei Höchstadt. Er arbeitet seit 1993 dort und hat schon viel im Winter mit Glätte und Schnee erlebt. Ungefähr zwischen 600 und 2800 Tonnen Streumaterial werden pro Winter für die Straßen benötigt.

"Einmal mussten wir 24 Stunden lang räumen, weil es so viel Schnee hatte. Da mussten wir sogar unsere Teams aufstocken", erinnert er sich an einen besonders arbeitsreichen Tag. Alles sei abhängig von der Wetterlage, den Niederschlägen und dem Bodenfrost. Und das wird auch bis um 22 Uhr ständig kontrolliert und überprüft.

Wetterbericht immer im Blick

Um drei Uhr beginnt für zwei Mitarbeiter der Winterdienst: Sie fahren die Bundes- und Staatsstraßen ab, für die die Straßenmeisterei Höchstadt zuständig ist, und werten die Wetterberichte aus. Bereits auf dem Weg zur Arbeit merken sie , wie die Straßenverhältnisse sind und können die Situation einschätzen. Ein Problem sei natürlich, dass das Streugut nicht gut für die Umwelt ist, bestätigt Bauer. Materialien, die aktuell beim Winterdienst verwendet werden, hätten sich in der Vergangenheit einfach bewährt. "Bei uns gilt aber: So viel wie nötig, so wenig wie möglich."

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