Thurnau
thurnau.inFranken.de  Die Firma Schwender bedankte sich bei treuen Mitarbeitern.

Stolz auf das starke Wachstum

Seit 1701 ist der Name Schwender mit der Marktgemeinde Thurnau sehr eng verbunden. Die Schwender Energie- und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG hat sich vor allem in den vergangenen Jahren rasant entwickel...
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Allein 14 Arbeitsjubilare brachten es auf 385 Jahre im Betrieb Schwender, drei Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet. In der unteren Reihe von rechts Bürgermeister Martin Bernreuther, Christian Schwarz und Hans Schwender. Von links Thomas Schwender und Christoph Prochota.  Foto: Werner Reißaus
Allein 14 Arbeitsjubilare brachten es auf 385 Jahre im Betrieb Schwender, drei Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet. In der unteren Reihe von rechts Bürgermeister Martin Bernreuther, Christian Schwarz und Hans Schwender. Von links Thomas Schwender und Christoph Prochota. Foto: Werner Reißaus

Seit 1701 ist der Name Schwender mit der Marktgemeinde Thurnau sehr eng verbunden. Die Schwender Energie- und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG hat sich vor allem in den vergangenen Jahren rasant entwickelt und ist auf Baustellen in ganz Deutschland unterwegs.

Kein Wunder, denn der alte Grundsatz des Unternehmens, "Qualität hat Bestand", ist auch im 318. Jahr des Bestehens aktueller denn je und wird auch in vielen Jahren noch gelten, wie Firmenchef Hans Schwender herausstellte. Einmal im Jahr ehrt das Unternehmen auch seine langjährigen Mitarbeiter oder verabschiedet Mitarbeiter in den Ruhestand.

Die hohe Zahl der Geehrten lässt auch auf ein gutes Betriebsklima bei Schwender schließen. Mit dem alteingesessenen Heizungsbaubetrieb Hummel in Lichtenfels hat Schwender im letzten Jahr einen Betrieb übernommen, der sich in der Korbstadt richtig gut entwickelt.

Fachleute fehlen

Die Firma Schwender hat in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum hingelegt, auch vor dem Hintergrund, dass man durch fehlende Fachleute und fehlenden Nachwuchs manches Problem hatte. Hans Schwender: "Wir haben versucht, durch vermehrten Einsatz von Leihmonteuren diese Schwierigkeiten zu lösen, was aber nicht immer glücklich gelaufen ist. Sicher haben uns die Leihleute bei den großen Baustellen geholfen, aber unsere Grundsätze, die Qualität zu steigern, zu zeigen, dass Qualität Bestand hat, das hat nicht immer geklappt."

Stolz ist Hans Schwender auf die Führungsmannschaft von Schwender mit Thomas Schwender, Christian Schwarz, Christoph Prochota und Matthias Vetter sowie die Mannschaft im Büro, die Kaufleute und Techniker, ebenso wie für gestandene Führungsmonteure, die Vorbilder sind für die Nachwuchskräfte. Im Betrieb herrscht derzeit eine gute Auslastung, in manchen Bereichen ist es aber "zu dick", wie Schwender sagte. Die Abläufe im Betrieb sollen neu geordnet werden, will heißen, es wird mehr auf vorgefertigte Bauteile gesetzt. Schwender: "Dazu investieren wir in unserem Betrieb mehr als zwei Millionen Euro, machen den Betrieb zukunftsfähig und schaffen bessere Arbeitsbedingungen." Das vorrangige Ziel ist nach wie vor, wie Schwender betonte, jungen Menschen aus der Region eine gute Ausbildung zu ermöglichen und anschließend einen interessanten Arbeitsplatz zu geben. Der Firmenchef verwies auch auf den Ausbildungspreis des Arbeitskreises SchuleWirtschaft bei der Ausbildungsmesse 2017 in Kulmbach. Das Projekt "Kleiderkammer in Thurnau" wurde auch auf der SHK-Fachmesse in Essen im März 2018 mit dem SHK-Award ausgezeichnet und im Frühjahr 20190 gewann Schwender auf der internationalen SHK-Messe in Frankfurt sogar einen europäischen Titel: "Dies ist ein schöner Beweis, der uns bestätigt, dass wir zu den Besten in Deutschland gehören. Unser Betrieb ist in unserer Gesellschaft anerkannt und darauf können wir alle stolz sein, aber es muss erarbeitet werden. Und auch hier haben wir die Möglichkeit, uns einzubringen."

Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) sah es keineswegs als eine Selbstverständlichkeit an, dass heutzutage Jubilare für 30 oder 40 Jahre und längere Mitarbeit im Betrieb geehrt werden.

Je länger ein Betrieb Bestand habe und je länger die Mitarbeiter auch im Betrieb arbeiteten, desto mehr spreche es, wie Bernreuther betonte, für den Betrieb.

Die Arbeitsjubilare: 40 Jahre: Horst Amschler, Klaus Fischer, Edgar Losert, Frank Michel, Anneliese Fürst und Ursula Opitz. 30 Jahre: Klaus Köstler. 25 Jahre: Manfred Schyschka, Alexander Eichhorn und Alwin Hahn. 10 Jahre: Stefan Degelmann, Kai Härtel, Volker Küffner und Ronny Lorber. In den Ruhestand wurden Jürgen Ramming, Wolfgang Schwarz und Klaus Köstler verabschiedet. Werner Reißaus

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