Stockheim
FreilichtTheater

Stockheimer spielen zweimal vor historischer Kulisse

Die Theatergruppe St. Wolfgang Stockheim probt für das Freilichttheater. Am Freitag, 12. Juli, und Samstag, 13. Juli, jeweils um 19.30 Uhr wird es zur Aufführung "Modenschau im Ochsenstall" kommen. Es...
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Bei der Probe für die "Modenschau im Ochsenstall" von links hinten: Elfriede Stey, Ilka Feuerpfeil, Regina Schubert. Vorne von links Michael Hohenadel, Roy Fischer, Alexander Ludwig, Sandra Brauer. Foto: Hofmann
Bei der Probe für die "Modenschau im Ochsenstall" von links hinten: Elfriede Stey, Ilka Feuerpfeil, Regina Schubert. Vorne von links Michael Hohenadel, Roy Fischer, Alexander Ludwig, Sandra Brauer. Foto: Hofmann

Die Theatergruppe St. Wolfgang Stockheim probt für das Freilichttheater. Am Freitag, 12. Juli, und Samstag, 13. Juli, jeweils um 19.30 Uhr wird es zur Aufführung "Modenschau im Ochsenstall" kommen. Es ist eine außergewöhnliche Theaterinszenierung unter freiem Himmel im idyllischen Ambiente des historischen, ehemaligen Bergwerksgeländes in Stockheim.

Das Lustspiel wurde im März und April neun Mal erfolgreich im jeweils ausverkauften Pfarrheim St. Wolfgang aufgeführt. Aus dem Erlös spendete die Laienschauspielgruppe 2500 Euro an die Kirchenverwaltung St. Wolfgang. Weil die im vergangenen Jahr zum ersten Mal gewagte und präsentierte Open- Air-Aufführung zum großen Erfolg wurde, wird man auf vielfache Bitten hin, gleich an zwei Abenden, die Freilicht-Aufführung wieder zeigen. Die Theatergruppe hat mit der 79-jährigen Elfriede Stey eine Ausnahmeschauspielerin dabei, die mit der "goldenen Kamera" der Theatergruppe ausgezeichnet wurde. In ihrem schon zwei Jahrzehnte währenden Theaterleben war eine ihrer Lieblingsrollen die Magd und Hauswirtschafterin von drei Junggesellen in der Volkskomödie "Die drei Eisbären" im Jahre 2015. Die Texte dazu hatte sie irgendwann in ihrem Heimat- und Geburtsort in Neuses als Kind im Stall gefunden und bis heute aufbewahrt. Dies hatte sie ihren Großvater zu verdanken, der selbst Laienschauspieler war.

Als Kulisse für die Freilichtvorstellungen dient die Ruine einer ehemaligen Maschinenhalle etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, zur Steinkohlenzeche St. Katharina gehörend (deren Kohleförderung im März 1968 eingestellt wurde). Karten gibt es bei Elfriede Stey 09265/1229 oder bei Alexander Ludwig 09265/1590. eh

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