Stockheim
Ehrenamt

Stockheim würdigt herausragendes Bürgerengagement

Bürgermeister Rainer Detsch verlieh sieben seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagierten Bürgern die Ehrenmedaille der Gemeinde Stockheim. "Was engagierte Menschen freiwillig einbringen, das ist nicht ein...
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Stockheim ehrt verdiente Ehrenamtliche mit der Ehrenmedaille. Von links Leonhard Welscher, Peter Becker, Hubert Knauer. Bürgermeister Rainer Detsch, Gerd Fleischmann, Edmund Sprenger, Andreas Endes und Walter Biesenecker. Foto: K.- H. Hofmann
Stockheim ehrt verdiente Ehrenamtliche mit der Ehrenmedaille. Von links Leonhard Welscher, Peter Becker, Hubert Knauer. Bürgermeister Rainer Detsch, Gerd Fleischmann, Edmund Sprenger, Andreas Endes und Walter Biesenecker. Foto: K.- H. Hofmann

Bürgermeister Rainer Detsch verlieh sieben seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagierten Bürgern die Ehrenmedaille der Gemeinde Stockheim. "Was engagierte Menschen freiwillig einbringen, das ist nicht einfach nur eine nette Nebenerscheinung, es ist ein unverzichtbarer, existenzieller Bestandteil einer funktionierenden und lebendigen Gesellschaft", betonte Detsch in einer Feierstunde.

In seiner Laudatio nannte Bürgermeister Detsch nur jeweils die wichtigsten Stationen des ehrenamtlichen Engagements der Geehrten. Peter Becker ("Fußball ist seine Leidenschaft") hat in unterschiedlichsten Funktionen die Entwicklung seines Heimatvereins SV Reitsch entscheidend mitgeprägt, ob als Übungsleiter und Trainer oder Vorsitzender. Auf seine Initiative hin und unter seiner Leitung, erfolgten, 1999 bis 2001, der Bau des Sportheims und die Sanierung des Sportgeländes.

Der Name Walter Biesenecker ("ein stiller Idealist") ist ist eng verbunden mit der kirchlichen Entwicklung des Ortsteils Haßlach. Wesentlichen Anteil hatte er an der Realisierung des Kirchenbaus. Über 40 Jahre wirkte Biesenecker in der Kirchenverwaltung mit und war auch 25 Jahre Kirchenpfleger Bis heute noch zählt er zu seinen ehrenamtlichen Aufgaben die Pflege der Außenanlage des Haßlacher Kindergartens.

Andreas Endes ("Ein KABler mit breit gefächertem Engagement") führt seit 1985 den KAB-Ortsverband Haig. Seit seiner Jugend ist er aktives Mitglied in den örtlichen Vereinen. 20 Jahre war Endes Zweiter Kommandant bei der Feuerwehr Haig. Als Vertreter der Jungen Union saß er von 1972 bis zur Gebietsreform im Gemeinderat der damals selbständigen Gemeinde Haig.

Gerd Fleischmann, ("Journalist, Publizist, Archivar und Heimatpfleger") war verantwortlicher Organisator verschiedener bedeutender heimatkundlicher Ausstellungen, hielt unzählige Vorträge und Referate zu Heimatthemen und hat über ein Dutzend Festschriften verfasst. Seine Zeitungsbeilagen, Bildbände, unzählige Beiträge in heimatkundlichen Jahrbüchern und regelmäßige Veröffentlichungen im Heinrichsblatt tragen wesentlich zum besseren Verständnis unserer Geschichte bei. Mit seiner Buchtrilogie hat Gerd Fleischmann Bergleuten, Glasmachern und Flößern unserer Heimat ein literarisches Denkmal gesetzt. Seit 1985 ist er ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger , seit zehn Jahren ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger.

Hubert Knauer ("Fußballer und Friedensstifter") lenkte von 1976 bis zum Jahr 2000 als 1. Vorsitzender die Geschicke des 1. FC Burggrub und war Initiator für den Sportheimbau und federführend für die Umsetzung verantwortlich. 18 Jahre brachte er sich als Mitglied im Kirchenvorstand von Burggrub ein und war maßgeblich an der Entstehung der Grenz- und Friedenskapelle beteiligt.

Edmund Sprenger ("Denker und Lenker der Trachtenbewegung") hat großen Anteil daran, dass sich der Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth von 20 Gründungsmitgliedern auf aktuell 300 Vereinsmitglieder entwickelt hat. 26 Jahre führte er die Zecher als Vorsitzender an. Während dieser Zeit hat er es vor allem auch verstanden, die Jugend für die Vereinsidee zu gewinnen. Als Denker und Lenker hat er das Mammutprojekt Zecherhalle, den Bau des Vereinsheimes und der Heimatstube mit Museum verwirklicht. Von 1990 bis 2013, war er Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Stockheim. Von 2002 bis 2008 übte er das Amt des Dritten Bürgermeisters aus.

Leonard Welscher ("Eine starke Führungskraft im Ehrenamt") führt den TSV Neukenroth nun schon 28 Jahre lang und schuf mit der Erweiterung der Spielfelder sowie der Errichtung eines modernen Sportheims hervorragende Bedingungen für seinen TSV Neukenroth. Der Fußballkenner produziert seit 1999 eine Stadionzeitung, das Ochsenwiesenecho. Als Repräsentant der örtlichen Fußballvereine vertritt er deren Interessen gegenüber dem bayerischen Fußballverband. eh

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