Coburg

Steuerwald dreimal mit Urgewalt

Dem Stürmer des FC Coburg II gelang beim 6:0-Sieg gegen den TBVfL Neustadt/Wildenheid nach seiner Einwechslung ein Hattrick. Die "Rothosen" haben das Siegen doch noch nicht verlernt: Viermal Skiba beim 4:2.
Artikel drucken Artikel einbetten
Chapeau Daniel Steuerwald! Der schnelle Angreifer des FC Coburg II bedankte sich für seine Einwechslung. Der 27-Jährige erzielte gegen den TBVfL Neustadt/Wildenheid nämlich drei Treffer in Folge. Fotos: Timo Geldner
Chapeau Daniel Steuerwald! Der schnelle Angreifer des FC Coburg II bedankte sich für seine Einwechslung. Der 27-Jährige erzielte gegen den TBVfL Neustadt/Wildenheid nämlich drei Treffer in Folge. Fotos: Timo Geldner
+2 Bilder
Ein dickes Ausrufezeichen hat die 2. Mannschaft des FC Coburg im Kampf um den Kreisliga-Klassenerhalt gesetzt: Gegen den TBVfL Neustadt-Wildenheid haben die Vestekicker einen 6:0-Kantersieg herausgeschossen und sich nach neun sieglosen Punktspielen (bei drei Unentschieden) eindrucksvoll zurückgemeldet. Für die Gäste aus Neustadt geriet der Start nach der Winterpause dagegen zum regelrechten Desaster, zumal das Team im zweiten Durchgang regelrechte Auflösungserscheinungen zeigte.
Obendrein dezimierte sich der TBVfL selbst, weil Maurizio Turturo nach der Ampelkarte gegen Timo Renner schon vor der Pause mit glatt Rot vom Feld geschickt wurde (85.). Die jungen Coburger, die in Routinier Daniel Steuerwald einen dreifachen Torschützen stellten, sind damit wieder auf einen Punkt an das rettende Ufer herangerückt, wo bei den um einen Zähler besser postierten Neustädtern mit Sicherheit alle Alarmglocken schrillen.


FCC II setzt Ausrufezeichen

FC Coburg II - TBVfL Neustadt-Wildenheid 6:0 (1:0): Das bessere Team auf dem Coburger Kunstrasenplatz war schon in Halbzeit eins der FCC, der jedoch mehrere Einschusschancen ungenutzt ließ. Die Weichen in Richtung Heimsieg stellten die Vestekicker praktisch mit dem Pausenpfiff, als der kopfballstarke Johannes Westhäuser einen Freistoß zur Führung in die Maschen wuchtete und sich Neustadts Timo Renner zu allem Überfluss die gelb-rote Karte wegen Meckerns einhandelte.
Nach dem Seitenwechsel spielte sich die Vetter-Elf dann in einen wahren Rausch. Mit dem 2:0 von Christian Schiebel, listig mir der Piecke von der Strafraumgrenze erzielt (50.), war im Grunde die Vorentscheidung gefallen, zumal die Gäste in Unterzahl keinen Fuß mehr auf den Boden brachten. Nur folgerichtig schraubte der FCC das Ergebnis in die Höhe, indem Stürmer Daniel Steuerwald mit einem lupenreinen Hattrick das Leder dreimal mit Urgewalt einnetzte (65., 80., 83.). Den 6:0-Schlusspunkt setzte Goalgetter Nils Schoder per feinem Schlenzer aus 18 Metern (85.). - Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Timo Renner (TBVfL, 45.); Rot für Maurizio Dilauro (TBVfL, 85.). hg


Viermal Skiba trotz 0:1 und 1:2

VfB Einberg - TSV Bad Staffelstein 4:2 (0:1): Einberg tat sich auf dem Hartplatz schwer offensiv eine Lücke zu finden und hatte defensiv immer wieder Probleme. Besonders Simon Fischer bereitete der Abwehr häufiger Kopfschmerzen. Nach einer halben Stunde war es eben Fischer, der einen Querschläger zur verdienten Pausenführung nutzte. Die Heisig-Truppe kam wesentlich besser aus der Pause und wirkte entsprechend zielstrebiger. Einen schön vorgetragenen Angriff schloss Kevin Skiba nach wenigen Minuten zum umjubelten Ausgleich ab. Die erneute Führung für den TSV erzielte wieder Fischer, der nach einer Ecke genau richtig stand und den Ball einschob. Luca Skiba glich für seine Farben erneut aus, als er im zweiten Versuch Titze überwand. TSV-Spielertrainer Ritzel verpasste das 2:3, als er völlig frei vor dem Tor nicht verwertete. Fast im Gegenzug gab es einen Freistoß für die Heimmannschaft, den Kevin Skiba zur ersten VfB-Führung einschoss (89.). Ein Konter führte in der 94. Minute durch Torjäger Kevin Skiba zum 4:2-Endstand. mc


Tranziska viermal vor der Pause

Spvg Ahorn - TSVfB Krecktal 3:5 (0:4): Im diesem Heimspiel war für die Hausherren gegen sehr aktive und letztlich auch effektive Gäste aus Krecktal nichts zu holen. Durch den sehr spielstarken Tranziska, der allein den 0:4-Halbzeitstand mit vier Treffern herstellte, war das Spiel bereits vorzeitig gelaufen. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste durch Dippold auf 0:5. Zumindest zeigten die Hausherren Moral und kamen durch ein Eigentor, Hartan und Heinze noch auf 3:5 heran. dh


Videobeweis wäre gut gewesen...

SV Heilgersdorf - TV Ebern 1:3 (0:0): Die Gäste aus Ebern bestimmten deutlich die erste Halbzeit. Der Gastgeber musste vorwiegend Abwehraufgaben erledigen, wobei man in der einen oder anderen Situation auch viel Glück hatte. Die einzige Chance des SVH hatte Seifert in der 15. Minute, doch sein Schuss knapp am Tor vorbei ging. In der 28. Minute hätten die Gäste nach einem verunglückten Abschlag in Führung gehen müssen, doch Schleicher rettete mit letztem Einsatz. Dann rettete Alu für den SVH, nach einem abgefälschten Ball von Fischer (35.).
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lagen die Vorteile beim Gast. Insbesondere der schnelle Zettelmeier war nicht in den Griff zu bekommen. Er scheiterte in der 48. Minute wieder am Pfosten. In der 49. Minute köpfte Schnitt unbedrängt zur 0:1-Führung der Gäste ein. Fünf Minuten später erhöhten die Gäste auf 0:2 durch Ammon nach schöner Vorarbeit von Zettelmeier. In der Schlussphase wurde der Gastgeber deutlich stärker. In der 70. Minute wurde ein Tor der Gastgeber aberkannt, weil der Linienrichter eine Abseitsstellung erkannt haben wollte. Trotz dieser aus Sicht des SVH klaren Benachteiligung machte der Gastgeber weiter Druck und erzielte durch Seifert den Anschlusstreffer (72.). Fast im Gegenzug gelang den Gästen jedoch der dritte Treffer durch Schmitt und somit auch die Entscheidung in dieser Partie. di


Spielerischer Offenbahrungseid

SV Großgarnstadt - Coburg Locals 0:4 (0:3): Was der SVG am Sonntag seinen treuen Zuschauern bot, war ein spielerischer Offenbahrungseid. Die abwehrstarken Gäste mussten nur auf Fehler der Hausherren warten und so führten sie bis zur 30. Minute mit 0:3 Zweimal sapov und Wandrai, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte, führten zur hohen Führung. Zu allem Überflus sah SVG-Keeper B. Hoppe beim Elfer die Ampelkarte. Als Wandrai in der 47. Minute einen schnellen Konter zum 0:4 vollendete, war die Partie gelaufen.
Zwar versuchte der SVG in der Folgezeit das Resultat zu verbessern, vieles blieb aber an diesem Tage Stückwerk. Selbst als Gästespieler Ford in der 83. Minute die Ampelkarte sah, reichte es nicht einmal mehr zum Ehrentreffer. Die kampfstarken Gäste konnten einen ungefährdeten Sieg landen. - Zuschauer: 120. - SR: Baierlipp (Steinberg). mc


Fallo schied schwer verletzt aus

SC Sylvia Ebersdorf - TSV Bad Rodach 4:0 (1:0): Beide Teams begannen recht gefällig. Die erste Möglichkeit hatten die Platzherren nach zehn Minuten, die aber nicht genutzt wurde. Mit zunehmender Dauer hatten die Hausherren mehr Spielanteile, doch ein zählbarer Erfolg ließ noch auf sich warten.
Auf Seiten der Gäste musste nach einen halben Stunde Fabanio Fallo verletzungsbedingt ausscheiden. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang die längst fällige Führung für die Sylvia: Das 1:0 erzielte Fahit Celik (42). Die Gäste konnten sich keine nennenswerte Möglichkeiten erarbeiten.
Im zweiten Durchgang hielt die Überlegenheit der Hausherren an, und die Chancen wurden nun auch genutzt. Erst erhöhte Dalke mit einem Bombenfreistoß (60.), dann legte Bastian Pöche mit dem dritten Treffer nach (62.). Die Angriffsversuche der Gäste blieben weiter erfolglos. Den Schlusspunkt setzten die Gastgeber, als erneut Pöche den 4:0-Endstand besorgte. - SR: Nornberger (Köditz). - Zuschauer: 120. gre


Sehr harmlose Füllbacher

TSV Pfarrweisach - TSG Niederfüllbach 2:0 (0:0): Zu einer sicheren Angelegenheit wurde die Begegnung für die Gastgeber, die ihrer Favoritenrolle voll gerecht wurden und dem Spielverlauf noch weitaus höher hätten siegen können. Von den Gästen drohte im Spiel nach vorn nicht all zuviel Gefahr, so dass sie insgesamt lediglich zu zwei Möglichkeiten kamen, doch der TSV-Kepper diese toll parierte.
Doch vor dem Wechsel blieben Tore bei den Hausherren Mangelware, obwohl man mehr als einmal dem Führungstreffer nahe war. Nach knapp einer Stunde Spielzeit das längst überfällige 1:0 durch Sebastian Pecht. Der gleiche Spieler sorgte in der 77. Minute dann mit dem 2:0 für die Entscheidung, weil die TSG nichts zuzusetzen hatte. di
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren