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Stettfeld

Stettfeld: Hartlieb - Galefske

Reibereien ist man in Stettfeld gewohnt. So wird auch das Ringen um das Bürgermeisteramt mit härteren Bandagen ausgetragen als andernorts. Am Sonntag bei der Stichwahl wird sich's entscheiden: B leibt...
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Diana Galefske
Diana Galefske
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Reibereien ist man in Stettfeld gewohnt. So wird auch das Ringen um das Bürgermeisteramt mit härteren Bandagen ausgetragen als andernorts. Am Sonntag bei der Stichwahl wird sich's entscheiden: B leibt der alte Hase am Ruder oder rückt eine Politik-Neueinsteigerin in das Bürgermeisteramt der Gemeinde Stettfeld? Aus dem Stand heraus hatte Galefske bei der Wahl am 15. März, an der sich 80 Prozent der stimmberechtigten Stettfelder beteiligten, 41,32 Prozent der Stimmen erhalten. Der Amtsinhaber Alfons Hartlieb (CSU), der die Gemeinde Stettfeld seit dem Jahr 2005 anführt, sicherte sich mit 42,78 Prozent einen hauchdünnen Vorsprung. Mit 15,9 Prozent schied SPD-Bewerberin Melanie Kaufhold chancenlos aus. Aber die beiden Stichwahlkandidaten trennten nur zwölf Stimmen.

Die Popularität der 41-jährigen Rechtsanwaltsgehilfin Galefske (Dorfgemeinschaft) spiegelt sich im Ergebnis der Gemeinderatswahl. 813 Stimmen machten sie zur beliebtesten aller Kandidaten in der Kommune; mit 765 Stimmen blieb der Bürgermeister klar dahinter. Der 58-jährige Bauunternehmer Hartlieb wirft sein langjähriges erfolgreiches Wirken, Erfahrung und Insiderwissen in die Waagschale. Er hat die Gemeinde mit wichtigen Infrastruktur-Projekten vorangebracht. Während er Begonnenes weiterführen will, steht seine Kontrahentin für einen Neuanfang. Sie spricht von Stagnation im Wachstum und will "Stettfeld wieder zu einer Gemeinschaft zusammenbringen".

Im Fall ihres Wahlsieges wäre Diana Galefske neben dem neuen Breitbrunner Gemeindeoberhaupt Ruth Frank die zweite Frau unter den 26 Bürgermeistern im Landkreis. eki

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