Herzogenaurach

Sternsinger bringen den Segen

Zwölf Gruppen waren in Herzogenaurach unterwegs, um den Segen Gottes zu verbreiten und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.
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Sternsinger der Herzogenauracher Stadtpfarrei machen sich auf den Weg.  Foto: Manfred Welker
Sternsinger der Herzogenauracher Stadtpfarrei machen sich auf den Weg. Foto: Manfred Welker

Herzogenaurach — Am Sonntag vor dem Fest Dreikönig trafen sich die Sternsinger der Herzogenauracher Stadtpfarrei im Pfarrzentrum, um im Schichtbetrieb eingekleidet und geschminkt zu werden. Weitere Gruppen wurden in den Pfarreien St. Otto, St. Josef in Niederndorf und in Haundorf ausgesandt.

Zwölf Gruppen aus Herzogenaurach und je eine für Beutelsdorf und Haundorf wurden in der Stadtpfarrei auf ihren Einsatz vorbereitet. Die festlich geschmückten Sternsinger wirkten auch an der Gestaltung der Eucharistiefeier mit Stadtpfarrer Helmut Hetzel um 9 Uhr mit, wo sie auch von Pastoralreferent Thomas Matzick begrüßt wurden.

"Ihr macht euch auf den Weg, weil ihr etwas Gutes macht für andere Kinder", so Hetzel. Die Sternsinger seien die größte Aktion von Kindern für Kinder. Auch bei den Fürbitten wurden die Sternsinger mit eingebunden.

Das bundesweite Motto der Sternsingeraktion des Jahres 2020 lautet: "Frieden! Im Libanon und weltweit". Die Gedanken für das Leitwort sind vom Propheten Jesaia entlehnt. Sie drücken aus, wenn die Menschen an Gott glauben und ihren Glauben an Gott jeden Tag zeigen, mit Gebeten oder mit Nächsten-Liebe, dann gibt es keinen Krieg mehr und die Menschen leben in Frieden miteinander.

"Ihr seid bereit, den Segen Gottes zu den Häusern und den Menschen in Herzogenaurach zu bringen", so Matzick. Damit verbunden war sein Dank, Spenden für andere Kinder zu sammeln. Denn es sei nicht selbstverständlich, dass sich Kinder auf den Weg machen, um andere zu unterstützen.

Der Dank von Hetzel und Matzick ging auch an die Helfer, die für die Gewänder, das Schminken und Anziehen, kurzum für das "Zusammenstellen" der kleinen Könige zuständig waren. Der Dank ging auch an die Eltern, die ihre Kinder begleiteten und an den Einsatzort brachten.

Bevor die Sternsinger auf ihre Tour gingen, wurden auch der Weihrauch und die Sterne, genauso wie die Kreide, gesegnet. Damit brachten sie ihren Segenswunsch 20 C+M+ B 20 am Dreikönigstag an die Haustüren. Eine Gruppe brachte zunächst den Segen an den Haustüren des Pfarrhauses an, um dann die Räume im Erdgeschoß mit dem Weihrauchfass zu durchschreiten.

Danach riefen sie in der Stadt mit ihrem Gesang und ihren Sprüchen die Ziele der Sternsingeraktion ins Gedächtnis. Dazu sangen sie die zwei Lieder "Im Namen des Vaters sind wir hier" und "Hört, es singt und klingt mit Schalle".

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