Ludwigschorgast

Sternsinger als Friedensbotschafter

Die Sternsinger erinnern mit ihren Kronen und den königlichen Gewändern an die Heiligen Drei Könige, die zum Jesuskind in der Krippe kamen. Heute kommen die Kinder als Könige und bringen den Segen 20*...
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Die Ludwigschorgaster Sternsinger machen sich auf den Weg. Foto: Michael Kraus
Die Ludwigschorgaster Sternsinger machen sich auf den Weg. Foto: Michael Kraus

Die Sternsinger erinnern mit ihren Kronen und den königlichen Gewändern an die Heiligen Drei Könige, die zum Jesuskind in der Krippe kamen. Heute kommen die Kinder als Könige und bringen den Segen 20*C+M+B+20 (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) in alle Häuser.

Ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos "Frieden im Libanon und weltweit" betonte Gemeindereferent Peter Wilm beim Gottesdienst, dass "die Sternsinger heuer auch als Friedensbotschafter in die Häuser kommen." Mit dem Lied "Frieden für Kinder" schickte Peter Wilm die Sternsinger in Ludwigschorgast und in der Filialpfarrei Neuenmarkt mit Trebgast und Wirsberg auf den Weg. "Frieden kann werden, bei dem, der ihn entdeckt, weil Frieden für die Erde in jedem steckt", lautete die Schlussstrophe im Friedenslied.

Gemeindereferent Peter Wilm bedankte sich sehr herzlich bei den Begleitern der Sternsinger und allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben. Besonders freute er sich, dass in der Filialkirche Neuenmarkt auch evangelische Kinder bei der Sternsingeraktion mitgemacht haben.

Die Frage, wie lange er schon Sternsinger sei, kam etwas überraschend für Benedikt Rief: "Oh, das ist jetzt eine schwierige Frage", antwortete er. Aber nach kurzer Überlegung kam auch schon die Antwort des 19-Jährigen: "13 Jahre bin ich schon dabei", sagte der Ministrant der katholischen Pfarrgemeinde Ludwigschorgast. Auch Dominik Müller zählt mit zu den erfahrenen Sternsingern, der ebenfalls schon seit 13 Jahren fleißig Spenden sammelt für hilfsbedürftige Menschen.

Dieses Jahr freuten sich die Ludwigschorgaster Sternsinger über eine Summe von 3081,80 Euro, die an das päpstliche Missionswerk der Kinder weitergeleitet wird. Michael Kraus

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