Herzogenaurach
Krisenversammlung

Sterbekasse steht vor der Auflösung

bernhard Panzer Traurig und etwas resigniert klang es schon, als Hans Weiland am Dienstag die Redaktion des FT auf eine außerordentliche Versammlung aufmerksam machte. Am Donnerstag, 17. Oktober, könn...
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Hans Weiland
Hans Weiland

bernhard Panzer Traurig und etwas resigniert klang es schon, als Hans Weiland am Dienstag die Redaktion des FT auf eine außerordentliche Versammlung aufmerksam machte. Am Donnerstag, 17. Oktober, könnte nämlich das Aus für die Allgemeine Sterbekasse kommen - einen Verein, der sich seit mehr als einhundert Jahren um die finanzielle Unterstützung der Hinterbliebenen in einem Todesfall kümmert.

Weiland hat für diesen Tag ab 17 Uhr das Vereinshaus reserviert, damit auch möglichst viele Interessenten Platz finden können. Immerhin hat die Allgemeine Sterbekasse Herzogenaurach 1050 Mitglieder (Stand 31. 12. 2018). Und immerhin geht es um nicht mehr und weniger als die Zukunft des Vereins, dem Weiland seit 20 Jahren vorsteht.

Kernpunkt der außerordentlichen Generalversammlung ist eine zweigeteilte Frage. Soll die Herzogenauracher Sterbekasse durch den Versicherungsverein Fürth zum 30. Juni 2020 übernommen werden? Oder muss die Sterbekasse zu diesem Termin aufgelöst werden.

Es ist "eine kleine, aber leistungsfähige Sterbekasse", heißt es auf der Homepage. Ihre Arbeit dreht sich darum, im Todesfall solidarisch finanzielle Hilfe zu leisten.

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