Steinwiesen
Hallen-Radball

Steinwiesener Fans waren bei der Weltmeisterschaft in Belgien live dabei

Schon seit vielen Jahren sind Mitglieder des Radsportvereins Concordia (RVC) Steinwiesen ständige Besucher der Hallenradsport-Weltmeisterschaften, egal ob im Inland wie vor zwei Jahren in Stuttgart od...
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Schon seit vielen Jahren sind Mitglieder des Radsportvereins Concordia (RVC) Steinwiesen ständige Besucher der Hallenradsport-Weltmeisterschaften, egal ob im Inland wie vor zwei Jahren in Stuttgart oder im Ausland wie zum Beispiel im Jahre 2014 im tschechischen Brünn.

Deutschland stärkste Nation

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Heuer waren die Frankenwälder an vier Tagen im belgischen Lüttich zu Gast, wo sie Zeuge sein durften, wie die deutschen Teilnehmer mit zehn errungenen Medaillen sich einmal mehr zur stärksten Nation hievten. Herausragend dabei die Kunstfahrer, die in allen fünf Disziplinen die Goldmedaille errangen. Darüber hinaus gab es in diesen Bereichen noch drei Mal Silber und ein Mal Bronze. Die zehnte Medaille holten sich im Zweier-Radball Bernd und Gerhard Mlady vom RMC Stein bei Nürnberg. Die beiden Cousins hatten im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel in Dornbirn (Österreich) eingefahren.

Dass das Hauptaugenmerk der Steinwiesener in der Lütticher Countryhall-Arena den zwei Mittelfranken galt, hatte unter anderem seinen Grund darin, weil diese durch ihre früheren Auftritte in Steinweisen keine Unbekannten mehr sind.

Titelverteidigung gelang nicht

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Allerdings wurde es in Lüttich nichts mit der Titelverteidigung. Die Geschichte um die Radballer kann man in drei Akte gliedern. Los ging es mit absolutem Selbstbewusstsein von Bernd und Gerhard Mlady, die ihr zweites Gold holen wollten.

Phase 2: Kaum in Lüttich angekommen, wurden ihnen die Räder aus dem Teambus geklaut. Mit den alten Ersatz-Maschinen taten sie sich in der Vorrunde zunächst schwer, schafften aber den Einzug in das Finale. Phase 3: Im Endspiel kam es zur vorjährigen Wiederauflage gegen Österreich.

In der Vorrunde hatten die Jungs aus Stein mit 6:8 gegen die Überflieger aus Vorarlberg, aber dennoch "auf Augenhöhe", verloren. Das gleiche Schicksal im allerletzten Match. Fast jeder Schuss ein Treffer. Daraus resultierte ein früher 0:4-Rückstand. Am Schluss mussten sich die beiden Franken trotz ihrer Aufholjagd mit 6:8 beugen. Dennoch: Silber für die Mladys.

Neben diesem zweiten Platz ging nochmals ein zweiter Rang und schließlich sogar noch ein erster Platz ins Frankenland.

Zum dritten Mal Gold

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Zum dritten Mal Gold holte sich im Einer-Kunstradfahren Lukas Kohl aus Ebermannstadt. Der 22-Jährige, der in dieser Saison jeden Wettbewerb gewann, startet für den RMSV Concordia Kirchehrenbach.

Silber holte sich, ebenfalls im Einer-Kunstradfahren, Milena Slupina vom TSV Bernlohe (Ortsteil des mittelfränkischen Roth). hf

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