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Stefan Hönig rückt an die Spitze der Wehr

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Reuth ist eine Ära ausgeklungen. Der langjährige Vorsitzende Thomas Schuster zog sich zurück. Für ihn rückt Stefan Hönig an die Spitze der Reuther Wehr. Schuster hatte i...
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Die neue Vorstandsspitze (von links): Claudia Bley, Stefan Hönig, Stefan Zirnsack, Dominik Henkel, Thomas Schuster  Foto: Heidi Amon
Die neue Vorstandsspitze (von links): Claudia Bley, Stefan Hönig, Stefan Zirnsack, Dominik Henkel, Thomas Schuster Foto: Heidi Amon

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Reuth ist eine Ära ausgeklungen. Der langjährige Vorsitzende Thomas Schuster zog sich zurück. Für ihn rückt Stefan Hönig an die Spitze der Reuther Wehr.

Schuster hatte im Vorfeld angekündigt, "es sei an der Zeit, den Staffelstab an die jüngere Generation weiterzugeben". Er bleibt dem Vorstandsteam aber als zweiter Stellvertreter erhalten. Weiterhin stehen dem neuen Vorsitzenden zur Seite: Als sein erster Stellvertreter Stefan Zirnsack, als neuer Schriftführer Domenik Henkel als Nachfolger von Sebastian Schmidt, der in den Beirat wechselte; als Kassier Claudia Bley, als Kassenprüfer Michael Hubert und Holger Schmidt und als Beiräte Bruno Dötzer, Domenik Kraus, Gerlinde Dötzer, Sebastian Schmidt, Dieter Pinsel, Katja Hubert, Michael Schick, Fabian Böhm, Simon Stirnweiß, Bernhard Köppel, Christine Burkhard und Konrad Schechtel.

Dank an Thomas Schuster

Bürgermeister Franz Streit (CSU) hatte assistiert von Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager die Wahl zügig über die Bühne gehen lassen, wobei der Dank dem scheidenden Vorsitzenden Schuster galt für seinen permanenten Einsatz - "einem Feuerwehrmann mit Leib und Seele".

Wie wichtig die Feuerwehr für den Forchheimer Stadtteil Reuth ist, zeigte in der Hauptversammlung im Feuerwehrhaus die Liste von Kommandant Jochen Wölfel und der Jahresbericht von Vorsitzendem Schuster. 65-mal rückten 2018 die Aktiven aus zu Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen und - was den Feuerwehrlern im Gedächtnis blieb - die schweren Unfälle auf der B 470, weil sie teils tragisch endeten.

Nach Wölfel sind die Einsatzbereitschaft und die Sicherheit der Bevölkerung auch tagsüber gewährleistet. Um fit für den Ernstfall zu bleiben, werden zahlreiche Übungen abgehalten und Fortbildungen besucht.

Auch beim Nachwuchs läuft es nach Jugendwart Michael Schick und Lissy Schuster vom "Lösch-Drachen-Team" ausgezeichnet. Höhepunkt für die kleinen "Löschdrachen" war eine selbst aufgebaute "Beach-Party" am Auerberg. Die Truppe freute sich besonders über die Ausstattung mit Dienstanzügen durch den Verein.

In seinem Bericht blickte Schuster mit Sorge auf die immer stärker werdenden Wetterkapriolen mit Hitzewellen, Waldbrandgefahren und Trockenheit. Nicht hinnehmbar für ihn sei, dass Feuerwehrler und Helfer bei Notfalleinsätzen von aufgebrachten Menschen angepöbelt und gar angegriffen werden. Was er mit Besorgnis beobachte: dass in den Vereinen das aktive Leben allgemein nachlasse. Vor Zentralisierungen und Zusammenlegungen so wie aktuell bei Kirchengemeinden warnte er: "Wenn mal was abgeschafft ist, bleibt es so."

Deshalb sein Appell an die Wehrleute: "Frühzeitig dagegensteuern und mithelfen, das Reuther Feuerwehrhaus wie bisher mit Leben zu erfüllen."

Wie Schuster weiter wusste, sei der ehemalige Kreisbrandmeister Willi Kupfer zufällig auf eine alte Aufzeichnung des Bezirksfeuerwehrverbandes Forchheim gestoßen. Seinen Recherchen zufolge bestehe die Reuther Wehr nicht 142 Jahre, wie angenommen, sondern bereits 151 Jahre. Nun soll der 150. Geburtstag mit einem Festabend voraussichtlich im Herbst nachgefeiert werden.

Finanzfrau Claudia Bley stellte eine zufriedenstellende Finanzlage vor. Heidi Amon

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