Forchheim
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Statt Pflanzen werden in der Johann-Sebastian-Bach-Straße Häuser wachsen

Einer Wohnbebauung in der Johann-Sebastian-Bach-Straße scheint nichts im Wege zu stehen. Der Bauausschuss reagierte am Montag jedenfalls aufgeschlossen auf ...
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Wo bisher die Gärtnerei war, sollen Häuser entstehen.  Foto: Josef Hofbauer
Wo bisher die Gärtnerei war, sollen Häuser entstehen. Foto: Josef Hofbauer
Einer Wohnbebauung in der Johann-Sebastian-Bach-Straße scheint nichts im Wege zu stehen. Der Bauausschuss reagierte am Montag jedenfalls aufgeschlossen auf die Bauvoranfrage eines Antragstellers, der auf dem Gelände des ehemaligen Gärtnerbetriebs in der Bach-Straße ein Reihen- und ein Einfamilienhaus (insgesamt 13 neue Wohneinheiten) hinstellen möchte.
Das Grundstücke ist 3850 Quadratmeter groß. Die zweigeschossigen Gebäude sollen ein zusätzlich ausgebautes Dachgeschoss haben. Die Reihenhäuser sind mit in Richtung Süden offenen Dachterrassen geplant. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) und Bauamtschef René Franz sprachen unisono von einem "tollen Entwurf". Zudem glaubte Kirschstein aus der Stimmung der Stadträte im Bauausschuss herauszulesen, dass "wir auf einer gemeinsamen Spur sind".
Von einer "gefälligen Bebauung" sprach Holger Lehnard (CSU), von einer "wirklich gelungenen Planung" schwärmte Erwin Held (FW). Heike Schade (Grüne) appellierte jedoch, bei der Bebauung auf die "Luftströme" zu achten.
Bei den Gesprächen über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) war das Thema "Belüftung der Stadt" wiederholt aufgekommen.
Das Gelände, das jetzt in der Johann-Sebastian-Bach-Straße bebaut werden soll, sei immerhin "die grüne Lunge dieses Viertels", gab Heike Schade zu bedenken. roe

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