Effeltrich
Tischtennis, 3. Liga

Start mit einem Derby

Saisonbeginn in der 3. Liga: Am Samstag starten die Tischtennis-Herren der SpVgg Effeltrich in die Saison. Der Terminplaner hatte ein glückliches Händchen und eröffnet die neue Runde mit dem oberfränk...
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Saisonbeginn in der 3. Liga: Am Samstag starten die Tischtennis-Herren der SpVgg Effeltrich in die Saison. Der Terminplaner hatte ein glückliches Händchen und eröffnet die neue Runde mit dem oberfränkischen Derby beim TTC Wohlbach. Ab 18 Uhr werden die Gastgeber aus dem Coburger Vorort alles daran setzen, sich für die beiden sensationellen Niederlagen aus der Vorsaison zu revanchieren.

Derby-Gegner hat sich verstärkt

Für dieses Unterfangen verstärkte sich der TTC mit dem Tschechen Michal Benes, der hinter seinem Landsmann Richard Vyborny für die nötigen Zähler im vorderen Paarkreuz sorgen soll. Benes wurde als Ersatz für den beruflich nach Japan umgesiedelten Förster verpflichtet, wodurch Routinier Yevgenij Christ wieder ins hintere Paarkreuz zu seinem Doppelpartner Grozdan Grozdanov rutschen kann.

Das Effeltricher Team versucht, den doppelten Coup der vergangenen Spielrunde mit dem bewährten und eingespielten Quartett zu wiederholen. Noch immer erinnert man sich im SpVgg-Lager gerne an das Spiel der Rückrunde zurück, als Martin Guman, Martin Jaslovsky, Marius Zaus und Alexander Rattassep nach einem 0:2-Rückstand aus den Doppeln sieben der acht Einzelpartien für sich entschieden. Effeltrichs Joker Yutaka Kashiwa steht wie geplant erst in der Rückrunde als Hilfe zur Verfügung, wenn er seine Semesterferien in der Trainingsgruppe des Bundesligisten TSV Bad Königshofen verbringt.

Einschätzung der Konkurrenz

Während beide oberfränkischen Rivalen wohl auch in dieser Saison gegen den Abstieg kämpfen werden, gibt es an der Spitze einen ganz klaren Favoriten. Mit dem im vergangenen Jahr noch in der Bundesliga aktiven Constantin Cioti hat der TV Leiselheim einen ganz dicken Fisch an Land gezogen und dürfte mit seinem bewährten Team um Niko Stehle nur ganz schwer zu schlagen sein. Am ehesten traut man in der Liga noch dem bärenstarken Aufsteiger Sachsenring Hohenstein-Ernstthal eine Überraschung zu, der sein hungriges Aufstiegsteam mit dem Tschechen Miroslav Horejsi klug ergänzte. Alle anderen Teams sollten bei einem schlechten Start erst mal die Distanz zu den Abstiegsrängen im Auge behalten, da außer dem runderneuerten ASV Grünwettersbach II kein richtiger Abstiegskandidat auszumachen ist. jw



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