Stadtsteinach

Stanicher Faschingsgesellschaft ist zufrieden

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, doch für die Stanicher Faschingsgesellschaft (FG) trifft das nicht zu. Denn am Wochenende fährt die Maxigarde nach Saarb...
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Der Präsident der Stanicher Faschingsgesellschaft, Andy Sesselmann, gibt Bürgermeister Roland Wolfrum seinen symbolischen Rathausschlüssel zurück.  Foto: Adam
Der Präsident der Stanicher Faschingsgesellschaft, Andy Sesselmann, gibt Bürgermeister Roland Wolfrum seinen symbolischen Rathausschlüssel zurück. Foto: Adam
Am Aschermittwoch ist alles vorbei, doch für die Stanicher Faschingsgesellschaft (FG) trifft das nicht zu. Denn am Wochenende fährt die Maxigarde nach Saarbrücken und möchte sich dort für die süddeutschen Meisterschaften qualifizieren. Und das Männerballett, das von Tina Hempfling trainiert wird, will in Wiesentheid beweisen, dass sie die Besten sind. Präsident Andy Sesselmann versprach den Männern als kleine "Anfeuer-Hilfe" ein Fässla Bier. "Die Größe entscheide ich später, wenn ihr den Sieg habt", lockte der Präsident.
Doch schon beim Faschingsausklang steckten die Weiber und die Nähstumm-Damen wieder die Köpfe zusammen und tuschelten. Der beste Beweis, dass in Stadtsteinach schon wieder an den Kostümen für die nächste Session gefeilt wird. Ideen gibt es schon - doch welche, ist natürlich ein Geheimnis. "Der Fasching war kurz und knackig", dankte Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD) den Jecken. Beim Narrentreiben auf dem Marktplatz hatten die Stadtsteinacher Riesen-Glück. Denn die Stanicher feierten mit mehr als 10 000 Faschingsbegeisterten bei wunderbarem Wetter auf dem Marktplatz.
Der Präsident der Faschingsgesellschaft, Andy Sesselmann, nutzte die Gelegenheit, um allen, die zum Gelingen des Stadtsteinacher Faschings beigetragen haben, zu danken. Denn Stadtsteinach habe sich einmal mehr zu einer Hochburg der Fastnacht entwickelt.
Der Präsident dankte jeder einzelnen Gruppe. Hinter all dem Spaß steckten eine Menge Arbeit, Engagement, Fleiß und Enthusiasmus. "Die Faschingsgesellschaft zu führen ist, wie ein kleines Unternehmen zu führen. Wir haben im Jahr 40 000 Euro Ausgaben - und die müssen auch wieder reinkommen", zog der Präsident Bilanz. Am Ende gab Sesselmann den symbolischen Rathausschlüssel wieder an Bürgermeister Roland Wolfrum zurück. "Wir haben nichts aus der Kasse genommen, da war ja eh nichts drin. Aber vielleicht ist auch für uns ein bisschen Stabilisierungshilfe drin", unkte Sesselmann.
Und natürlich hatte Bürgermeister Roland Wolfrum eine flüssige Stabilisierungshilfe - in Form einer Bierspende - für die FG parat.
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