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Stadtsteinach und Rugendorf bekommen Glasfaser bis ins Haus

Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den weiteren Netzausbau in Stadtsteinach und Rugendorf gewonnen. Die Bürgermeister Roland Wolfrum (Stadtsteinach) und Ralf Holzmann (Rugendor...
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Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den weiteren Netzausbau in Stadtsteinach und Rugendorf gewonnen. Die Bürgermeister Roland Wolfrum (Stadtsteinach) und Ralf Holzmann (Rugendorf) unterschrieben jetzt den entsprechenden Ausbauvertrag.

Mit dabei waren Andreas Rudloff, Regionalmanager der Deutschen Telekom Technik, Sven Dillinger vom Büro Reuther NetConsulting aus Bad Staffelstein und VG-Geschäftsstellenleiter Florian Puff. Rund 80 Haushalte können künftig in den Ortsteilen Stadtsteinach mit maximalem Tempo im Internet surfen. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu einem Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen sowie bis zu 500 Megabit in der Sekunde beim Hochladen.

Alle Möglichkeiten

Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

Die Telekom wird im Rahmen des Stadtsteinacher Ausbaus über 16 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zehn neue Glasfaser-Netzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus, die Signale werden optisch übertragen. Investieren wird der Stadt Stadtsteinach 972 786 Euro, die Staatsförderung liegt bei 875 507 Euro.

In Rugendorf baut die Telekom das Los 1 mit dem Hauptort Rugendorf und dem Ortsteil Poppenholz aus. 25 Haushalte können profitieren.

Hohe Förderung

Dafür werden über fünf Kilometer Glasfaserkabel verlegt und vier neue Glasfaser-Netzverteiler aufgestellt. Die Investitionssumme beträgt in Rugendorf 240 734 Euro, die Förderung liegt hier bei 219 068 Euro.

"Wir legen heute einen weiteren Grundstein für die digitale Zukunft in Stadtsteinach und Rugendorf", sagte Andreas Rudloff. Mit der neuen Technik würden beide Kommunen in der Champions Leaque spielen.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den weiteren Ausbau ein. Parallel werden eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen. kpw

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