Kronach

Stadt will gefällte Bäume ersetzen

Karl-Heinz Hofmann In Kronach sind in den vergangenen Wochen mehrere Bäume gefällt worden. Weitere sollen folgen. In ihrer jüngsten Sitzung erhielten die Mitglieder des Bauausschus...
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Karl-Heinz Hofmann

In Kronach sind in den vergangenen Wochen mehrere Bäume gefällt worden. Weitere sollen folgen. In ihrer jüngsten Sitzung erhielten die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Kronach ausführliche Informationen über die Maßnahmen und die Gründe dafür.
Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann berichtete, dass bereits etliche schadhafte Bäume im Stadtgebiet gefällt werden mussten, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden. Wo es möglich und richtig erscheint, werde die Stadt Ersatzbäume pflanzen, um das Stadtbild zu erhalten und gegebenenfalls zu verschönern.
Zwar sollte das Gremium nur informiert werden, dennoch kam es zu einer längeren Diskussion, in deren Verlauf mehrere Stadträte ihre Meinung äußerten und Anregungen vorbrachten.
So meinte Angela Degen-Madaus (FL), dass man bei Ersatzpflanzungen schon etwas größere Bäume nehmen sollte, "damit auch die jetzt amtierenden Räte noch etwas davon genießen können".
Hans-Georg Simon (FW) wollte gesichert haben, dass Fachleute die Pflanzungen und die Pflege übernehmen. Zur Untermauerung nannte er ein Negativbeispiel aus Glosberg. Im Wallfahrtsort seien einige Bäume unsachgemäß zurückgeschnitten worden, was bei Einwohnern und Besuchern zu Entsetzen geführt habe.
Martin Burger von den Stadtwerken, die für die Grünpflege in der Stadt verantwortlich sind, bedauerte die Aktion in Glosberg. Selbstverständlich werde die Stadt auf Fachleute zurückgreifen. Auch die Baumarten würden sorgfältig ausgewählt und den Standortgegebenheiten angepasst, versicherte Burger.
Bernd Liebhardt (CSU) verwies nach mehreren Wortmeldungen darauf, dass der Bauausschuss für Baumpflanzungen nicht zuständig sei. Dies sei Angelegenheit des Werkausschusses, der in Kürze tagen werde. "Wir sollten dankbar für die Informationen sein, alles andere müssen wir den Kollegen des zuständigen Ausschusses überlassen", appellierte Liebhardt.
Für mehrere Bauanträge erteilten die Ausschussmitglieder das gemeindliche Einvernehmen. Auch gegen das Anbringen einer Werbeanlage an einem Geschäftshaus in der Nikolaus- Zitter-Straße hatte das Gremium keine Einwände. Befürwortet wurden ferner ein Antrag auf Anbau von Dachgauben mit Fassadenänderung an einem Gebäude am Seelacher Berg sowie der Neubau eines Carports in der Wiesenstraße in Neuses.
Tino Vetter (FW) regte abschließend noch an, doch einmal zu überprüfen, ob die Vorfahrtsregelung an der Abfahrt "Kronach - Neuses Nord" nicht geändert werden könne. Von der vierspurigen Bundesstraße 173 aus Kronach kommend müsse man im Bereich der Ortseinfahrt die Vorfahrt achten. Viele Autofahrer hätten ihn gebeten, dieses Thema einmal im zuständigen Ausschuss vorzubringen.
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