Herzogenaurach
Strassenbeleuchtung

Stadt rüstet auf LED um und spart eine Million Kilowattstunden

Bernhard Panzer Ursprünglich war vorgesehen, die Straßenbeleuchtung innerhalb von vier Jahren auf LED-Technik umzurüsten. Doch das soll nun viel schneller geschehen: Alles passiert im Jahr 2020. Der S...
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Die Stadt rüstet auf LED-Technik um.  Foto: Archiv
Die Stadt rüstet auf LED-Technik um. Foto: Archiv

Bernhard Panzer Ursprünglich war vorgesehen, die Straßenbeleuchtung innerhalb von vier Jahren auf LED-Technik umzurüsten. Doch das soll nun viel schneller geschehen: Alles passiert im Jahr 2020. Der Stadtrat ist am morgigen Mittwoch gefordert, den entsprechenden Auftrag zu erteilen.

Wie Bürgermeister German Hacker im Vorfeld der Sitzung erläuterte, soll die Firma Energievision Franken "die weiterführende Planung und Betreuung der Umsetzung" übernehmen. Ein Mitarbeiter wird dem Stadtrat die Vorgehensweise in der Sitzung erläutern.

Wie Hacker feststellte, sei es technisch sinnvoller, die Maßnahme innerhalb eines Jahres durchzuziehen. Das alles soll nun im kommenden Jahr geschehen.

Es sind doch erhebliche Mengen, die da fällig werden. Bisher hat die Stadt gut 300 so genannte Leuchtpunkte auf LED-Technik umgerüstet. 3300 Leuchtpunkte sind aber noch Natrium-Dampf-Lampen. Mit dieser, auch schon relativ energieeffizienten Technik, wurde in Herzogenaurach im Jahr 2008 begonnen.

Die bauliche Umsetzung der Umrüstung wird zwei bis 2,2 Millionen Euro kosten. Weiterhin fallen 220 000 Euro an Planung und Beratung an. Bereits bewilligt sind Fördermittel von einer halben Million Euro.

Mit der Umstellung kann laut Bürgermeister Hacker eine Energieeinsparung von 75 bis 80 Prozent erreicht werden. In Zahlen ausgedrückt ist das eine Reduzierung von bislang 1,3 Gigawattstunden, also 1,3 Millionen Kilowattstunden, auf danach 0,3 Millionen (oder auch 300 000) Kilowattstunden.

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