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Ludwigsstadt

Stadt hofft für Kultur- und Vereinshaus auf eine hohe Förderung

Veronika Schadeck In der Sitzung des Stadtrats Ludwigsstadt wurden Alican Hümmer und Dorin Adam für ihre Erfolge bei Wettkämpfen geehrt. Demnach erreichte Alican Hümmer bei den Fränkischen Meisterscha...
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Veronika Schadeck In der Sitzung des Stadtrats Ludwigsstadt wurden Alican Hümmer und Dorin Adam für ihre Erfolge bei Wettkämpfen geehrt. Demnach erreichte Alican Hümmer bei den Fränkischen Meisterschaften in der Kategorie "Durchkämpfen" Karate den ersten Platz. Dorin Adam errang bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften und bei den Deutschen Meisterschaften den ersten Platz. In Bregenz ging er bei den Weltmeisterschaften in der Kategorie "Leichtkontakt" als Vizeweltmeister hervor.

Weiter vorantreiben wollen die Stadträte den Bau eines Kultur- und Vereinshauses in Lauenstein. Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD) erinnerte an eine Ortsteilbürgerversammlung am 17. Februar. Hierbei wurden durch das Planungsbüro Ulrich drei Varianten vorgestellt. 85 von 92 Anwesenden sprachen sich für eine Variante aus, wonach das Kultur- und Vereinshaus am Standort "Alte Schule" realisiert werden soll. Die barrierefreie Erschließung, die Erweiterungsmöglichkeiten und die Lage am Anger sprachen dafür.

Die Zeit drängt

Laut Nutzungskonzept belaufen sich die voraussichtlichen Kosten für diese Lösung auf rund 1,5 Millionen Euro. Das Projekt soll über die Förderoffensive Nordostbayern mit 90 Prozent gefördert werden. Deshalb ist Eile geboten, denn um in diesen Genuss zu kommen, muss der Zuwendungsbescheid noch in diesem Jahr von der Regierung von Oberfranken erlassen werden.

Einstimmig befürwortet wurde die Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Dieser Beschluss ist notwendig, um weiterhin auch Stabilisierungshilfen zu erhalten. Deshalb stimmte das Gremium auch für das Haushaltsjahr 2021 einer Kreditbegrenzung in Höhe von 400 000 Euro zu. Das entspricht 100 Prozent der maximalen Tilgungsleistung.

Ludwigsstadt zählte zu den ersten Gemeinden, welche die Stabilisierungshilfe erhielten. Die Stadt nahm im Jahr 2008 diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein, das heißt sie erfüllte die Voraussetzungen, Ausgaben zu reduzieren und Einnahmen zu optimieren. Dadurch konnte - trotz hoher Schulden in Höhe von damals rund 14 Millionen Euro und den seitdem getätigten millionenschweren Investitionen - der Schuldenstand auf aktuell circa vier Millionen Euro reduziert werden. Allein im vergangenen Jahr erhielt die Stadt 2,4 Millionen Euro an Stabilisierungshilfen.

Weitsicht gelobt

Hubert Bischoff (SPD) dankte dem Bürgermeister und seiner Verwaltung für das schnelle Handeln und die Weitsicht. Der Bürgermeister dankte der Staatsregierung. Gerhard Rentsch (CSU) stellte klar, dass diese erfreuliche Entwicklung auch dem aktuellen Zinsniveau geschuldet sei.

Keine Einwände gab es gegen die Erdverkabelung der Stromtrasse zwischen Hammerweg und Tübelsmühle. Dort will die Bayernwerk Netz GmbH eine 20kV-Leitung verlegen. Diese neue Leitungstrasse verläuft am Gehweg entlang der B 85. Es solle allerdings darauf geachtet werden, dass der Gehsteig nach der Verlegung in der gesamten Breite neu asphaltiert werde, so Gerhard Rentsch.