Erlangen
Pflanzaktion

Stadt ersetzt die gefällten Bäume auf dem Bergkirchweihgelände

Bäume gelten als das "grüne Gold" in der Natur - am Erlanger Bergkirchweih-Gelände sowieso. Aber auch sie un-terliegen einem natürlichen Lebenszyklus, zudem setzen ihnen Klimawandel und Trockenheit be...
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Anwohner halfen Christoph Kintopp, Abteilungsleiter Stadtgrün der Stadt Erlangen (l.) und Oberbürgermeister Florian Janik (2. v. l.) beim Pflanzen des Baumes. Foto: Stadt Erlangen
Anwohner halfen Christoph Kintopp, Abteilungsleiter Stadtgrün der Stadt Erlangen (l.) und Oberbürgermeister Florian Janik (2. v. l.) beim Pflanzen des Baumes. Foto: Stadt Erlangen

Bäume gelten als das "grüne Gold" in der Natur - am Erlanger Bergkirchweih-Gelände sowieso. Aber auch sie un-terliegen einem natürlichen Lebenszyklus, zudem setzen ihnen Klimawandel und Trockenheit besonders zu, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Wenn aufwendige Pflegemaßnahmen und Rückschnitte nicht mehr greifen, werden - insbesondere auch aus Gründen der Sicherheit - auch immer wieder schmerzhafte Eingriffe in den Baumbestand unausweichlich.

Um sicherzustellen, dass der "Berg" auch in Zukunft ein grünes Blätterdach hat, führt der kommunale Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Stra-ßenreinigung jetzt Nachpflanzungen durch, um den Baumbestand für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen. Den Auftakt machte am Donnerstag die Pflanzung einer Trauben-Eiche durch Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) und Stadtgrün-Abteilungsleiter Christoph Kintopp am Erich-Keller.

Zusammen mit Verbesserungen von Baumstandorten bei Baumaßnahmen soll erreicht werden, dass Bäume so gut wie möglich erhalten werden und der Bestand gleichzeitig nachhaltig verjüngt werden kann. 34 neue Bäume werden auf dem Gelände in den kommenden Monaten gepflanzt werden, davon 29 jetzt und fünf im Frühjahr.

Hierbei handelt es sich zum einen um Ersatzpflanzungen für die im Frühjahr aus Sicherheitsgründen gefällten Bäume und zum anderen um Neupflanzungen, die das Gelände zusätzlich aufwerten sollen.

Bei der Auswahl der Baumarten wird laut Pressemitteilung großes Augenmerk auf Standortbedingungen und Klimaresistenz gelegt. Bei den Bäumen handelt es sich um Hochstämme mit einem Stammumfang von 16 bis 18 Zentimetern und mit einem Stammumfang von 30 bis 35 Zentimetern. Diese werden in einem Meter Höhe gemessen. An exponierten Standorten wird auf die größeren Exemplare zurückgegriffen. red

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