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Erlangen
Mobilität

Stadt Erlangen stellt erstmals Elektro-Nutzfahrzeuge in Dienst

Dort, wo es möglich ist, setzt die Stadt Erlangen auf alternative Antriebe für ihre 226 Fahrzeuge umfassende Flotte: Fahrzeuge mit Hybrid- und Gasantrieb kommen dabei bei Neuanschaffungen ebenso zum E...
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Die zwei Fahrzeuge vom Typ Goupil G4 sind 3,58 Meter lang, 1,89 Meter hoch und haben eine Motornennleistung von 10 kW, was etwa 13,5 PS entspricht. Foto: Stadt Erlangen
Die zwei Fahrzeuge vom Typ Goupil G4 sind 3,58 Meter lang, 1,89 Meter hoch und haben eine Motornennleistung von 10 kW, was etwa 13,5 PS entspricht. Foto: Stadt Erlangen

Dort, wo es möglich ist, setzt die Stadt Erlangen auf alternative Antriebe für ihre 226 Fahrzeuge umfassende Flotte: Fahrzeuge mit Hybrid- und Gasantrieb kommen dabei bei Neuanschaffungen ebenso zum Einsatz wie Elektrofahrzeuge. Die Flotte der Elektrofahrzeuge wächst durch zwei Neuzugänge nun auf elf an, denn nach Elektro-Pkw und -transportern stellt die Stadt nun erstmals auch Elektro-Nutzfahrzeuge in Dienst: Die kleinen Lastkraftwagen verfügen über eine kippbare Ladefläche und eine mögliche Zuladung von bis zu 1000 Kilogramm. Die Reichweite beträgt etwa 100 km. Die emissionsfreien und geräuscharmen Fahrzeuge kommen im Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (EB 77) für die Pflege des Schlossgar-tens und im Sportamt für Arbeiten rund um den Dechsendorfer Weiher zum Einsatz, teilt die Stadtverwaltung mit.

Doch nicht nur für die städtische Fahrzeugflotte ist Elektromobilität von Bedeutung. Denn stadtweit wird in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Erlanger Stadtwerken die Ladeinfrastruktur ausgebaut.

Mehr Ladestationen geplant

Der Schwerpunkt für die Bereitstellung von öffentlicher Ladeinfrastruktur wird dabei auf der Innenstadt (z. B. Großparkplatz, Theaterparkplatz) sowie auf dicht besiedelten Gebieten mit Geschosswohnungsbau liegen, in denen die Anwohner keine Möglichkeit haben, vorhandene Elektrofahrzeuge privat zu laden. So wurden die Ladestation an der Rathaus-Ostseite erweitert und Ladestationen an der Kirchengemeinde Heilig Kreuz und in Alterlangen (St. Johann) aufgebaut.

Elf Standorte in der Prüfung

Fünf weitere Stationen, darunter am Großparkplatz und beim Westbad, folgen heuer noch. Basierend auf der Auslastung der neuen Stationen und der Entwicklung der Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge soll ein Ausbau an elf weiteren möglichen Standorten im gesamten Stadtgebiet geprüft werden. red