Weismain
weismain.inFranken.de  Ob als Schulweghelfer oder in der Bücherei: Ohne Freiwillige wäre vieles nicht denkbar.

Stadt dankt ihren Ehrenamtlern

"Wir sind stolz auf unsere Einwohner, die im Ehrenamt tätig sind und so großartige Arbeit für die Stadt Weismain leisten", erklärte Bürgermeister Udo Dauer beim Ehrenamtabend im Kolpinghaus. Und die L...
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Die Ausgezeichneten (von links): Büchereileiterin Andrea Göldner, Anita Dauer, Gerda Kaplan, Elisabeth Eberlein, Maria Bauer mit Bürgermeister Udo Dauer  Foto: Roland Dietz
Die Ausgezeichneten (von links): Büchereileiterin Andrea Göldner, Anita Dauer, Gerda Kaplan, Elisabeth Eberlein, Maria Bauer mit Bürgermeister Udo Dauer Foto: Roland Dietz

"Wir sind stolz auf unsere Einwohner, die im Ehrenamt tätig sind und so großartige Arbeit für die Stadt Weismain leisten", erklärte Bürgermeister Udo Dauer beim Ehrenamtabend im Kolpinghaus. Und die Liste der Anwesenden war lang. ehrenamtlicher Gärtnertrupp, ehrenamtliche Tafelfahrer, Helfer vor Ort, Seniorenbeirat, Seniorenbusfahrer, Mitarbeiter der Bücherei, Krippenfreunde, Harfendamen und nicht zuletzt die Schulweghelfer konnte der Bürgermeister begrüßen.

Sie alle stehen für den Begriff Ehrenamt. Ehrenamt ist demnach nicht eine Arbeit, die bezahlt wird, sondern eine Arbeit zum Wohle aller, die nicht zu bezahlen ist. Selbst für die Durchführung eines solchen Abends seien Helfer unverzichtbar.

Dauer führte als Beispiel die Krippenausstellung mit über 2200 Besuchern aus nah und fern an, ebenso den Scheunenmarkt und den verkaufsoffenen Sonntag, allesamt Aushängeschilder der Stadt. All dies sei nur möglich, weil Menschen da sind, die mitanpacken. Der Bürgermeister: "Aber das Ehrenamt wird auch auf den Dörfern zelebriert. So ist es für Gartenbauvereine oder Gartenfreunde eine Selbstverständlichkeit, für das Bild ihrer Ortschaft etwas zu tun." Die Aufgaben im öffentlichen Bereich würden immer größer und komplexer. Wenn man etwa überlege, dass es im Stadtgebiet Weismain über 500 Feuerwehrleute gibt, die immer zum Schutz des Nächsten einsatzbereit sind, sei dies bemerkenswert, so der Bürgermeister.

Andrea Göldner vom Tourismusbüro lobte das Engagement der Helfer, die im Museum und in der Bücherei ihren Dienst tun. Über 800 freiwillige Stunden wurden im letzten Jahr dort abgeleistet. Es gebe Menschen, die schon 25 Jahre und 35 Jahre dabei sind. Diese erhielten von der Stadt Weismain und der katholischen Pfarrei als Mitträger der Bücherei ein kleines Geschenk. Bereits 25 Jahre tun ihren freiwilligen Dienst Elisabeth Eberlein, Gerda Kaplan, Karin Müller, Ursula Rost und gar 35 Jahre Anita Dauer.

Eine wesentliche Aufgabe im Ehrenamt verrichten die Schulweghelfer, stellte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Alfons Hrubesch fest. Er lobte besonders den Weismainer Koordinator Josef Linz, mit dem er zeitgleich schon silberne Hochzeit feiern durfte. Für ihn sei mit dem Bau eines Schulwegwartehauses ein langer Wunsch in Erfüllung gegangen. Wichtig sei es auch, noch mehr junge Menschen dafür zu begeistern, sich in den Dienst aller zu stellen. Auch lobte er die gute Zusammenarbeit, die mit der Stadt und der Schule in Weismain herrsche. Polizeichef Erich Günter hob die Bedeutung von Schulweghelfern hervor. Auf direkten und gesicherten Schulwegen habe es seit Beginn der Schulweghelferzeit 1981 keine Unfälle mehr im Landkreis gegeben. Bei leichten Unfällen waren Kinder nicht auf den vorgegebenen Wegen unterwegs.

Er zeichnte Birgit Bräutigam, Hannelore Gerber, Manfred Fischer, Jochen Popp und Irene Holhut für ihre Tätigkeit für die Jüngsten aus. rdi

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