Bad Staffelstein
Auszeichnung

Staatsministerin Melanie Huml übergibt Signet "Bayern barrierefrei"

In der Schön-Klinik sind es neben einer barrierefreien Ausstattung für Patienten die besonderen Hilfsmittel für behinderte Mitarbeiter, wie spezielle Computer-Bildschirme mit Leselupe, die Sehbehinder...
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Staatsministerin Melanie Huml (Dritte von rechts) überreichte das Signet "Bayern barrierefrei" an die Geschäftsführerin der Schön-Klinik, Carla Naumann (Mitte), und an den Geschäftsführer des Kurhotels, Andreas Poth (rechts). Mit im Bild sind (von links) Manfred Robisch, Walter Mackert (beide Behindertenbeauftragte), Bad Staffelsteins 3. Bürgermeisterin Sabine Scheer und Landrat Christian Meißner. Foto: Gerda Völk
Staatsministerin Melanie Huml (Dritte von rechts) überreichte das Signet "Bayern barrierefrei" an die Geschäftsführerin der Schön-Klinik, Carla Naumann (Mitte), und an den Geschäftsführer des Kurhotels, Andreas Poth (rechts). Mit im Bild sind (von links) Manfred Robisch, Walter Mackert (beide Behindertenbeauftragte), Bad Staffelsteins 3. Bürgermeisterin Sabine Scheer und Landrat Christian Meißner. Foto: Gerda Völk
In der Schön-Klinik sind es neben einer barrierefreien Ausstattung für Patienten die besonderen Hilfsmittel für behinderte Mitarbeiter, wie spezielle Computer-Bildschirme mit Leselupe, die Sehbehinderten eine Teilhabe am Berufsleben ermöglichen. Im nebenan gelegenen Kurhotel an der Obermain-Therme sind es vier barrierefreie Zimmer, ebensolche Parkplätze, speziell geschulte Mitarbeiter und eine Hotelausstattung, die gehbehinderten Gästen und Rollstuhlnutzern den Aufenthalt erleichtern. Für ihr Engagement wurden beide Einrichtungen am Montag ausgezeichnet.
In der Schön-Klinik übergab Staatsministerin Melanie Huml das Signet "Bayern barrierefrei" an die Geschäftsführerin der Schön-Klinik, Carla Naumann, und an den Geschäftsführer des Kurhotels, Andreas Poth. Die besondere Auszeichnung wurde damit bereits an 17 Institutionen und Einrichtungen im Landkreis Lichtenfels vergeben.
Neben der Schön-Klinik und dem Kurhotel erhielt auch die Augenarztpraxis Seilnacht in Lichtenfels die begehrte Auszeichnung. Das Signet "Bayern barrierefrei" wird für konkrete Beiträge zur Barrierefreiheit in Bayern vergeben. Huml unterstrich, dass Barrierefreiheit mehr sei, als die Treppe, über die man nicht mit dem Rollstuhl oder den Kinderwagen kommt.
"Wir möchten, dass alle Menschen ohne Einschränkung am Alltagsleben teilnehmen können", sagte die Ministerin. Erklärtes Ziel der Staatsregierung sei die Barrierefreiheit Bayerns bis 2023. Ein hochgestecktes Ziel, welches ohne die vielen Unternehmen, Verbände und Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, ohne all die Menschen, die sich dafür einsetzen, nicht möglich wäre. Auch aus einer unternehmerischen Sichtweise sei das Engagement in Richtung Barrierefreiheit sinnvoll. "Sie geben Ihren Patienten und Gästen ein zusätzliches Argument, gerade zu Ihnen zu kommen", erläuterte die Ministerin. Landrat Christian Meißner wies auf die Vorbildfunktion des Signets "Bayern barrierefrei" hin. Dritte Bürgermeisterin Sabine Scheer sagte: "So ein Zertifikat steht uns als Kurstadt gut." Als weitere Maßnahme plant die Schön-Klinik zwei von vier Aufzügen baulich und technisch für Menschen mit Behinderung auszustatten sowie ein neues Farbkonzept für die Behinderten-WCs.
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