Weisendorf
weisendorf.inFranken.de  Leiterin Verena Zepter stellte im Pfarrsaal die Arbeit der allgemeinen sozialen Beratungsstelle vor.

St. Josef sammelt für die Caritas

In diesem Herbst warben die Caritassammlerinnen von St. Josef Weisendorf zweckgerichtet für die allgemeine soziale Beratung Spenden ein. Gezielt erhalten dort Menschen mit Problemen im persönlichen od...
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Pfarrer Johannes Saffer überreichte Verena Zepter im Anschluss an ihren Vortrag eine Spende. Foto: privat
Pfarrer Johannes Saffer überreichte Verena Zepter im Anschluss an ihren Vortrag eine Spende. Foto: privat

In diesem Herbst warben die Caritassammlerinnen von St. Josef Weisendorf zweckgerichtet für die allgemeine soziale Beratung Spenden ein. Gezielt erhalten dort Menschen mit Problemen im persönlichen oder zwischenmenschlichen Bereich, mit Fragen zu Behördenangelegenheiten und mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten Unterstützung. Jedes Jahr erfahren allein im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen weit mehr als 4000 Menschen Beratung und Pflege durch die rund 320 Mitarbeiter der Caritas.

Wie wichtig diese Arbeit ist, eröffnete sich deutlich während des Vortrags von Verena Zepter, Leiterin der allgemeinen sozialen Beratungsstelle der Caritas und Vorstandsmitglied des örtlichen Caritasverbandes. Sie begann den Vortrag im Pfarrsaal von St. Josef mit dem Kurzfilm "Cari - was?". Dadurch wurde den Besuchern schnell klar, was Caritas leistet - aber auch, dass viele Menschen nicht wissen, was Caritas eigentlich ist.

Verena Zepter erklärte anschaulich die einzelnen Bereiche der lokalen Caritas, darunter auch die Aufgaben der allgemeinen sozialen Beratung. Diese richtet sich an alle Ratsuchenden unabhängig von Alter, Nationalität, sozialer Lage und Weltanschauung mit Wohnsitz im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen. Sie ist kostenfrei und auf Wunsch kann die Beratung auch anonym erfolgen.

Spende als letzter Ausweg

Eine Spende wird von der Beratungsstelle immer dann eingesetzt, wenn alle anderen Hilfemöglichkeiten oder Mittel aus staatlichen Transferleistungen ausgeschlossen sind. Dies kann ein Zuschuss zu einer Brille sein, eine Fahrkarte zu einem Bewerbungsgespräch, die Vermittlung von Nachhilfe für Kinder sozial schwacher Familien oder einfach nur, wenn es am Monatsende nicht mehr für das Nötigste reicht.

Zum Abschluss des Abends überreichte Pfarrer Johannes Saffer eine Spende von 1135,51 Euro an Verena Zepter, um die allgemeine soziale Beratung zu unterstützen. Die Sammlerinnen fühlten sich nach diesem Abend, der einen umfangreichen Einblick gewährt hat, bestätigt, dass es sich wirklich lohnt, Menschen in Not zu helfen. Dieser Auftrag kann dank der Caritas-Sammlung der Pfarrgemeinde wieder ein Stück mehr unterstützt werden.

Zum Abschluss sprach Verena Zepter ihren besonderen Dank an die Sammlerinnen der Pfarrgemeinde aus. Ihr ehrenamtliches Engagement sei unverzichtbar und mit der Spende könne zusätzlich viel Gutes für die Klienten der sozialen Beratung bewirkt werden.

Margarete Zink

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