Ermershausen
Volleyball

SpVgg wieder auf dem letzten Platz

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Die Volleyballerinnen der SpVgg Ermershausen spielen über weite Strecken keinesfalls schlecht, geben jed...
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Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Die Volleyballerinnen der SpVgg Ermershausen spielen über weite Strecken keinesfalls schlecht, geben jedoch ein um das andere Mal die Begegnungen in der Bezirksklasse Unterfranken Ost aus der Hand. Auch diesmal gab es aus zwei Begegnungen keinen Sieg und nur einen Punkt.
Ambitioniert starteten sie gegen die Gastgeberinnen aus Ostheim mit 25:22. Ein ähnliches Bild im zweiten Durchgang, den die SpVgg mit 25:19 gewann. Im dritten Durchgang gaben die Gastgeberinnen keinen Ball verloren und zeigten enormen Kampfgeist, was mit dem 25:23-Satzgewinn belohnt wurde. Nun schien wieder bei Ermershausen die "Luft raus" zu sein. Das Team hielt zwar noch einigermaßen mit, auch dank der Einwechslung der erfahrenen Eva Wunderlich, doch mit 25:18 glichen die Ostheimerinnen aus. Der Tiebreak verlief für Ermershausen mit 3:15 katastrophal.
Ein wenig Hoffnung bestand dennoch gegen den Tabellenzweiten Iphofen, zumindest einen Zähler einzuspielen, zumal eine Woche zuvor Rottendorf Iphofen überraschend geschlagen hatte. Im Auftaktsatz lief es bei Ermershausen recht ordentlich mit 25:22. Doch der Tabellenzweite kam zusehends besser ins Spiel, und die knappen Ballwechsel gingen meistens an ihn, was zum 25:21-Satzgewinn für ihn führte. Auch im dritten hatte Iphofen den längeren Atem mit 25:23.
Mit der Einwechslung von Jule Müller kam wieder etwas mehr Schwung in die Partie. Iphofen spielte jedoch nun sein ganzes Können aus und machte mit 25:20 den Sieg perfekt.
Zwar hat die SpVgg, die nun wieder Letzter ist, zwei Mannschaften an den Rand einer Niederlage gebracht, doch als es galt, die entscheidenden Punkte einzuspielen, lief nur noch wenig.


Nun zwei Siege nötig

Mit dem Rücken zur Wand stehen die Volleyballerinnen der SpVgg Ermershausen nun am letzten Spieltag. Sie liegen einen Punkt hinter der TG Kitzingen und vier hinter Rottendorf. Um das rettende Ufer aus eigener Kraft zu erreichen, zählen nur zwei Siege beim TSV Rottendorf. So kommt es zu einem direkten Duell der beiden Teams. Zuversichtlich stimmt die SpVgg die Tatsache, dass sie diesmal den kompletten Kader auflaufen lassen kann. In der Vorrunde verlor Ermershausen die Partie mit 1:3. Keinen Deut leichter dürfte im Anschluss die Begegnung gegen den Tabellenvierten TSVgg Hausen werden, der zwar oben nicht mehr angreifen kann, jedoch auch nicht gewillt sein wird, die Punkte mit lockerer Spielweise zu verschenken. Das Hinspiel verloren die SpVgg-Damen zwar mit 0:3, doch die Satzergebnisse waren recht knapp.
Wenn alles optimal verlaufen würde und Ermershausen zudem Schützenhilfe bekäme, könnte sogar der drittletzte Platz herausspringen. Noch ist nicht klar, ob eine oder zwei Mannschaften den Weg nach unten antreten müssen. Klar ist aber, dass die SpVgg bei zwei Niederlagen mit 1:3 oder 0:3 absteigen müsste. di
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